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Wolf-Dieter Wahl 13.09.2004 11:03

Schon, aber ich habe auch eingesehen, dass Treiber die Möglichkeit bieten Funktionen zu aktivieren, an die die Hardwareexperten zum Zeitpunkt der Konzeption noch gar nicht dachten.
Bei komplexen Chips ist der externe Treiber wohl die sinnvollste Lösung.
Warum das allerdings bei einem Drucker o.ä. sein muss verstehe ich nach wie vor nicht.

alfora 13.09.2004 13:38

Druckertreiber
 
Treiber dienen immer dazu, Geräte voneinander zu entkoppeln. Wenn Daten von A nach B übertragen werden sollen (Programm -> Drucker, Joystick -> Programm, Programm -> Graphikkarte) dann ist es viel einfacher, einen Treiber zu verwenden, der dazwischen steht:

A -> T -> B

Wenn es nämlich viele Geräte A1...An und viele Geräte B1...Bn gibt dann ist es viel einfacher

A1 -> T
A2 -> T
...
An -> T

und

T -> B1
T -> B2
...
T -> Bn

zu programmieren als

A1 -> B1, A1 -> B2, ... A1 -> Bn
A2 -> B1, A2 -> B2, ... A2 -> Bn
...
An -> B1, An -> B2, ... An -> Bn


Vielleicht können sich einige von euch noch an DOS, Atari ST, Amiga-Zeiten erinnern (von C64, CBM 8032, TSR-80, PET 2001 ganz zu schweigen :) ). Dort hat de facto jedes Programm eigene Druckertreiber gehabt. Man musste sowohl in WordPerfect als auch in Lotus 1-2-3 den angeschlossenen Drucker installieren.

Für Programmierer ist es natürlich bei weitem einfacher, wenn man eine Seite des Dokuments an den Treiber schicken kann und der kümmert sich dann darum, wie sich die Papierqualität auswirkt oder ob der Drucker PostScript kann usw.

Genauso bei der Graphikkarte. Der Programmierer möchte einen Kreis zeichnen. Ob der Kreis vom Treiber als Polygonzug mit Sinus und Cosinus gezeichnet wird oder ob in der Karte das Primitiv "Kreis" vorhanden ist, fällt nicht mehr auf (außer in der Zeichengeschwindigkeit).

Und ob an einem Input-Gerät, das die Befehle "links, rechts, oben, unten" liefert ein Joystick, Gamepad, Tastatur oder VR-Anzug mit Raum-Tracker angeschlossen ist, ist belanglos.

Alex

Wolf-Dieter Wahl 13.09.2004 14:05

Hallo Alex,

ist schon okay was du sagst, nur die Schnittstelle könnte m.E. im Drucker sein. Der Drucker selbst soll entscheiden (mit der Software, die drucken will) was und wie zu drucken ist. Und nicht, dass ich zusätzlich 20 MB Software installieren muss, die nur für den Drucker da ist.

alfora 13.09.2004 20:55

Zitat:

Original geschrieben von Wolf-Dieter Wahl
Der Drucker selbst soll entscheiden (mit der Software, die drucken will) was und wie zu drucken ist. Und nicht, dass ich zusätzlich 20 MB Software installieren muss, die nur für den Drucker da ist.
Im Prinzip, ja. :-)

Bei "intelligenten" Druckern ist das ja der Fall. Ich denke da z.B. an gute PostScript-Drucker. Die haben ja einen PostScript-Interpreter oder sogar PDF-Interpreter in ihrer Firmware eingebaut.

Dort braucht das Betriebssystem bzw. der Treiber eigentlich gar nichts mehr tun als die Datei oder die Ausgabe des Programms direkt an den Drucker zu senden. Hängt der Drucker im Netzwerk dann wird einfach alles an die entsprechende IP-Adresse geschickt.

Über die 20 MB Software ärgere ich mich auch. Meistens sind das nämlich ganz unnötige Dinge. Da werden Hintergrundprozesse installiert, nur, um dauernd über den Tintenstand informiert zu werden.

Bei den sog. WinPrint-Druckern (wo eine Tintenpatrone mehr kostet als der Drucker :D ) muss allerdings mehr installiert werden weil diese Drucker überhaupt keine "Eigenintelligenz" besitzen. Da muss der Host-Rechner die Aufbereitung der Druckdaten übernehmen und dementsprechend groß ist der Treiber.

alfora 13.09.2004 20:55

-

Wolf-Dieter Wahl 14.09.2004 09:25

" - "
:lol:

Übrigens, Mietzekatzen mag ich auch sehr ...


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