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Hi !
Doch er könnte schon ein Problem haben ! Die Werte die angezeigt werden sind nämlich alles andere als genau. Das differiert je nach Mainboardhersteller. Du kannst nochmal 10-15° C drauf rechnen, womit Du an der Grenze wärst. Mein MSI z.b. zeigt unter Last 58° C an, steigt der Wert auf 65° C (wenn ich meinen CPU Lüfter runterregel) dann stürzt der Rechner ab. Wie bereits erwähnt: 1. Vorne Lüfter der reinbläst, hinten einer der rausbläst. 2. CPU Kühlkörper reinigen. Die Kühlrippen kann man auch wunderbar absaugen ! 3. Netzteil hinten am Auslass absaugen. Zieht einiges an Staub raus. 4. VGA Silencer auf die 9800 Pro Karte verbauen. Kostet 11,50 EUR Denn hier wird die Abwärme der ATI Karte, die ja nicht unbeträchtlich ist, nach aussen befördert und kann sich nicht im Gehäuse verteilen. Hierzu ein Auszug aus einem meiner Beiträge aus dem Planet3dnow Forum, da ich vor kurzer Zeit Massive Probleme mit der Radeon 9800 Pro hatte. Man achte auf die Werte des Rechners nach der Reinigung ! Gruß Provider Mein Beitrag: Frohe Ostern ! So ich habe gestern mal eingehender meinen Rechner einem Check unterzogen. Ursachenforschung..... Abk.: G-Speicher = Grafikkartenspeicher Vorgehensweise: 1. Installation des neuesten Omega Treibers - Test Battlefield Vietnam : FEHLER - Heruntertakten des G-Speicher : FEHLER SIND WEG - Standardtakt G-Speicher gesetzt: FEHLER 1b Runtertakten der GPU - Test Battlefield Vietnam : OK - GPU Takt normal u. G-Speicher normal: FEHLER Bemerkung: Da kann ja was mit der Thermik nicht stimmen wenn ich wechselweise heruntertakte und die Fehler sind weg. Somit kann ein Hardwaredefekt ausgeschlossen werden. Ich habe auch mit Joint Operations getestet um die Spielesoftware als Problemquelle auszuschliessen. Die Fehler liesen sich unter beiden Spielen reproduzieren ! 2. Spannungsprüfung unter Last (ATITool läuft und testet die Übertaktungsrate) - Spannung +3.3 V Schiene - Ausgang ohne Belastung: 3,01 V - Belastung : herunter bis zu 2,84 V 2b Temperaturmessung CPU und Gehäuse: - CPU 58-59° C (Grenzwert) - Gehäuse 48° C (viel zu hoch) Nun war mir das mit dem heruntertakten des GPU Takts und des Speichers etwas Suspekt. Ich kann mir nicht vorstellen das er dann soviel weniger Strom zieht, was ich auch nicht feststellen konnte. Also musste das Problem irgendwo thermisch und Strommäßig eine Ursache haben. Also mehrere kleine Faktoren wirken und ergeben ein großes Problem. 3. Reinigung des gesamten Rechners - Gehäuseeintritt 1 Lüfter (Verschmutzungsgrad ca. 70%) - HDD Kühler 1 Lüfter (Verschmutzungsgrad ca. 50%) - Gehäuseaustritt 2 Lüfter (Verschmutzungsgrad ca. 30%) - Netzteil Lüfter von außen abgesaugt - CPU Kühler und Lüfter (Verschmutzungsgrad ca. 80%) Sehr viel Staub zwischen den Kühlrippen, Hitzeproblem vorprogrammiert. - Grafikkarte ausgebaut und Lüfter gereinigt (war kaum verschmutzt ca. 10%) 4. Stromanschluß und Netzwerkkarte - Stromanschluß der Grafikkarte an separaten Stromanschluß (vorher hing noch eine Maxtor dran) - Ausbau der Realtek Netzwerkkarte (war auf PCI Slot 2- also etwas Platz zur Grafikkarte) 5. Testlauf Temperaturen vor und nach Reinigung: Vorher Leerlauf CPU: 52° C Last CPU: 61-63° C Gehäuse: 48° C <- Last Nachher Leerlauf CPU: 47° C Last CPU: 55-57° C Gehäuse: 31° -33° C 5b Spannung -Vorher 3,01 -> Last 2,84 V -Nachher 3,25 -> Last 3,20 V Ergebnis: Die Probleme mit fehlerhafter Bilddarstellung sind definitiv beseitigt ! Ich habe gestern mehrere Stunden BF Vietnam und Joint Operations gespielt Das Problem lag also an etwas zu wenig Saft auf der 3,3 V Schiene, sowie einer zu heissen CPU und Systemtemperatur !!! Das durch die Reinigung die Gehäusetemperatur um 15° sinkt ist schon beachtlich ! Beachtlich deshalb, weil selbst bei geöffnetem Gehäuse die Temperatur bei 41° C lag (kein Luftstrom mehr vorhanden). Vielleicht hilft es dem ein oder anderen der ähnliche Probleme mit einer Radeon 9800 Pro Karte hat. Gruß Provider __________________ Rechnerkonfiguration: Chieftec CS-601 Winner Gehäuse 4 Gehäuse- und 1 Festplattenlüfter. Levicom 350W Netzteil MSI K7N2 Delta-L Board 2 x 512MB PC400 MDT und Infineon Modul ATHLON XP2500+ @XP3000+ Spire Whisperrock IV CPU Kühler Hitachi 120GB 8MB Cache Maxtor 80GB 8MB Cache Pioneer DVD A06 Brenner Club 3D Radeon 9800 PRO - 128MB |
Hallo Stephan,
ich will mich den Bedenken von Provider anschliessen! Die Temperaturen, die die Sensoren angeben sind nicht genau. Grundsätzlich solltest du die Innentemperatur im Gehäuse runterkriegen, denn der Wirkungsgrad des CPU-Kühlers haengt vom Temperaturgefälle ab - wenn das zu klein wird, kann du die CPU mit dem größten Gebläse versehen, aber ausser extra Lärm passiert wenig. AMD hat auf ihrer homepage ein paar nützliche Anleitungen zum Kühlen. Ich empfehle dir, wenn du nicht zwei linke Hände hast, noch einen weiteren Gehäuselüfter zu montieren, am besten einen der vorne unten reinbläst (Pabst oder Verax sind zwei verbreitete Marken für leise Lüfter). Bei mir habe ich so die Innentemperatur von 40°C auf etwa 30°C runtergekriegt und damit die CPU-Temperatur von 65°C auf 50°C. Auch im Hochsommer habe ich so noch genug Reserven. In der Folge konnte ich beide Ventilatoren auf 2000rpm runterregeln, und habe jetzt viel weniger Lärm. Grüße, Thomas |
Leitpad?
Gruss Jaap |
Oder Wärmeleitpaste ?
Gruß Provider |
Das ist hier die Frage?! Hehe.
Gruss Jaap |
Ganz genau.... ;)
Gruß Provider |
Zitat:
Ich hatte die Kühlrippen meiner CPU seit über einem Jahr nicht gereinigt und wäre auch nie auf die Idee gekommen. Doch irgendwann häuften sich unerklärliche Abstürze... als ich dann erstmals nach Monaten die CPU-Temperatur überprüfte, traf mich der Schlag: 76°C!!! Weiterhin fiel mir auf, dass der CPU-Fan nur bedenklich langsam lief. (~3200 rpm) Kein Wunder, dass es zu Abstürzen kam! An dem Kühler konnte man sich die Finger verbrennen! Als ich dann gewartet hatte, bis sich das Ding abgekühlt hatte, habe ich den Ventilator (NICHT den Kühlkörper) abgeschraubt und staunte nicht schlecht: darunter hatte sich eine 1cm dicke Staubmatte abgelagert! Nach gründlicher Reinigung ist meine CPU-Temperatur jetzt im Normalbetrieb bei 55°C, unter Vollast bei 58°C. Der Fan läuft jetzt mit 4600 rpm, weil er sich nicht mehr durch ein Meer aus Staub baggern muß - da sieht man mal, was das bißchen Staub ausmachen kann! Es kommt auch viel seltener zu Abstürzen! Viel Spaß! Felix |
Also in Hinsicht auf Kühlung und Verstaubung kann ich nur so genannte Staubfilter empfehlen. Sie werden direkt vor den Kühler gespannt und fangen alles ab. Meine gesamte Hardware ist seit dem Besitz der Filter vollkommen staubfrei. Wichtig ist nur, dass man die Filter regelmäßig reinigt, je nach Betrieb.
Da ich mein System vor kurzem erst zusammengebaut habe, bleiben nun auch die Kühlrippen des CPU Kühlers und der GPU Kühler sauber. CPU: 42°C MotherBoard: 30°C Grüße Carsten |
Hi !
Carsten das funktioniert aber nicht bei dem CPU Kühler ! Der saugt ja die Luft durch die Kühlrippen des CPU Kühlkörpers.. Da müßte man ein Zäunchen drum herum bauen. :D Aber bei Lüftern die Luft von außen ansaugen ist ein vorgesetzter Staubfilter wirklich sehr Effektiv, zumal dieser verhindert das zuviel Staub von außen Eintritt. Gruß Provider |
Ich habe die Thermofühler meiner Lüfter überbrückt.Jetzt laufen sie nicht mehr Temperaturabhängig sonder immer voll.
Das hat mir am Prozessor 10 Grad weniger gebracht. |
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