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Sloter 07.11.2003 13:21

Zitat:

Original geschrieben von gaelic
also probier mal mandrake 9 oder fedora 1.0 (red-hat)

ich hab ja mit debian angefangen, aber vielen ist eben eine automatische hardwareerkennung + grafischer installer wichtig :)

und suse, naja :D

Oder man steht auf Stable und fährt alte Software, oder verläst den Weg und hat ein System wie Suse, Red Hat usw..

Es ist halt schon einfach über etwas herzuziehen und Postings von anderen Unwissende zu übernehmen und selber noch nicht produktiv mit einem System gearbeitet haben.

Aber vielleicht kann mir einmal einer der Gurus erklären warum SuSE schlecht ist, bitte aber mit Beispielen und nicht mit Postings ala Suse ist schlecht weil ich habs im Tschipstrüforum gelesen.

Sloter

gaelic 07.11.2003 13:54

es wurde schon von vielen seiten brichtet, dass suse eigenheiten hat, die andere distributionen nicht haben.

z.b. muss man quasi yast zum installieren, konfigurieren nehmen, weil sonst gerät das system mitunter aus den fugen. muss aber natürlich nicht.

diverse konfigurationsdateien, sind absolut nicht kompatibel mit anderen distributionen. warum suse diesen weg geht ..?


und ich wollte nur alternativen zu suse vorschlagen, da die installation damit anscheinend nicht wirklich gefruchtet hat.

edit: ich bin sicher kein linux-guru :) eher das gegenteil ;)

boo 07.11.2003 13:58

Ich verwend ich SuSE seit Jahren - vor allem beruflich.

Meine Erfahrungen:

1.
Einerseits ist SuSE die einzige mir bekannte Distri, die sowohl im Textmodus als auch grafisch ein zentrales Management enthält, das YaST.
Tolle Sache ansich.
Am YaST nervt mich aber, dass er eher verschleiert was er tut und
dass er mit eigener Datenbank und nichtssagenden Schlüsseln darin unnötig komplex ist für den der dahinterschauen will.
Im Vergleich zum SMIT/smitty von AIX z.B., der in Shellscript-Form mitprotokolliert was er getan hat und
wo ich mir /vor/ Command execution ansehen kann was er als Skript täte wenn ich jetzt enter drück.
Ausserdem ist das YaST zwar quelloffen aber nicht frei verwendbar ...

2. Respekt vor den SuSE-Kernel-Entwicklern. Viele Dinge gehen auf ihr Engagement zurück.
Nur leider wurden sie nicht immer sauber veröffentlicht.
Beispiel: ein linux-2.4.20.SuSE Source Tree von SuSE hat 254MB.
Viele Patches/Module die da drin sind kann ich nirgendwo sonst finden.
Extrahieren is mühsam und funktioniert net immer,
u.a. weil sich die nicht immer an das Patch-Format von Kernel.org halten. (Oder ich bin zbled)
Es ist zwar fein (und ich brauch die Patches wirklich!),
dass sie bei SuSE dabei sind, aber Scheisse wenn ich sie gern selber patchen würd.

3. SuSE bringt immer den aktuellsten gcc mit.
Wenn ich da so manches aus Source kompilieren versuch geht das einfach (noch) nicht.
Mir wär dzt. noch gcc 2.95 lieber.

4. Die Distri-üblichen ".local", "umständliche-Skript-Gschichten" und elendslange "./configure - prefixes" stören mich nicht mehr.
Wenn du das Management-Framework von SuSE nicht kennst (und vielleicht noch von Debian her kommst) bist aber arm dran ...

5. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass SuSE von den kommerziellen die Beste Hardwareerkennung und den am breitesten verwendbaren Kernel hat.
Ausserdem arbeitet eine SuSE-Standard-Installation sehr gut mit der verfügbaren kommerziellen Middleware & allen kommerziellen Plattformen (auch non-IA) zusammen
Kein Wunder, SuSE ist was Zertifizierungen betrifft unübertroffen.

6. Die Defaults vom SSHD ändern sich bei jedem Fix > jedesmal Konfig anpassen ... grrr

7. ntpd macht bei jedem start ein ntpdate (das kamma aber aussm rcxntpd rausschmeissen)

8. Seit ich das Paketmanagement von Debian kenn will ich nix mehr anderes haben ...
SuSE ist rpm basiert. SuSE rpm's kann ich in der Regel nur mit SuSE verwenden.
Das gilt aber umgekehrt auch für die anderen kommerziellen Distributionen,

... mir fällt sicher noch mehr ein.

_m3 07.11.2003 14:02

Und von welchem SuSE sprechen wir eigentlich? Die Enterprise-Lösungen, oder die Endkunden-Distris?

Weil ein SuSE Enterprise Server ist IMHO kaum aktueller als Woody.
Und ein Debian SID ist kaum instabiler als eine aktuelle Suse. ;)

Und ich bin auch ein gebrannter SuSE-User. Da hat man einen sündteuren Exchange-Ersatz von SuSe und dann lässt sich der nicht installieren, weil der YAST nicht mit der onboard graka zurecht kommt. Da lob ich mir die Konsole von Woody - die funktioniert immer. Und nein, im Textmodus wollte Suse Yast auch nicht.

Aber das schöne an GNU/LInux ist doch die Vielfalt. Der eine kommt mit Woody besser zurecht, der andere mit SuSE. Also was soll dieser DSW?

boo 07.11.2003 14:05

na, _m3, es is ka DSW.
Ich sehs eher als Erfahrungsaustausch ...;)

boo 07.11.2003 14:11

Zitat:

Original geschrieben von _m3
Und von welchem SuSE sprechen wir eigentlich? Die Enterprise-Lösungen, oder die Endkunden-Distris?

Hast recht, ich bring da was durcheinander:
Die zuletzt von z.B. SAP & IBM zertifizierten SuSEs waren SLES und die haben keinen gcc 3.2
- Aber dort kompostier ich auch keine Kernel, - sonst is ja die Zertifizierung pfutsch.

Sloter 07.11.2003 14:34

Mit Grakas hat aber jede Distri seine Probleme.
Aktuell Debian mit einer Gforce2, nix geht, zumindestens auf einer Maschine.

Update von SSHD schmeißt unter Debian auch den externen Rootzugriff des öfteren raus.

und, und, und

Alle Distris haben ihre Macken und Probleme, no na, setzen doch alle fast die selbe Software ein.

Mir geht es nur um so Postings wie Suse ist schei..., und auf eine Begründung wartet man lange.
Und da ich sehr neugierig bin, wollte ich einfach mal über die großen Unterschiede mich belehren lassen.
Ich mag z.B viele Distributionen, aber keine würde ich als schlecht bezeichnen.

Ach ja, Suse 7.3 ist schon seeehr alt....

Sloter

BTW: der Businessesserver von Suse bringt Samba 3.0 mit....dauert bei Debian wahrscheinlich noch 3-5 Jahre bis die Version in Stable vorkommt.

boo 07.11.2003 14:41

Na die hams auch eilig ghabt mit Samba,
weil sie doch 4 große Projekte am Ausliefern sind wo sie dessen Features dringend brauchen.
OpenLDAP sollt dort auch sehr aktuell sein ...

BTW, Graka: Genau, ich hatte da noch nie Probleme mit SuSE.
Auf die "grade"/grafische Methode gehts halt - auch mit Mainstreamkarten - unter SuSE selten.
Man muss halt wissen wie. s.a. Posting
Die Textinstallation ist aber auch net komplizierter als die grafische find ich halt ...

_m3 07.11.2003 19:48

Zitat:

Original geschrieben von Sloter
BTW: der Businessesserver von Suse bringt Samba 3.0 mit....dauert bei Debian wahrscheinlich noch 3-5 Jahre bis die Version in Stable vorkommt.
Debian gibt es in drei Flavours: Stale, Rusting und Broken, die ein- bis zwei-
mal je Jahrzehnt umbenannt werden. Derzeit ist Rusting eigentlich schon Stale,
kann aber vor 2004 nicht offiziell released werden, weil Gnome2 und KDE3 noch
nicht hinreichend veraltet sind und ein kaputter inn fuer Broken fehlt.
(Frank Paulsen)
http://www.cargal.org/forums/viewtop...?t=30&start=90
;) :D

LouCypher 07.11.2003 21:52

so hab jetzt eine andere nwkarte probiert, selbest problem nur dass er komplett eingefroren ist, nach dem hardreset ist er auch beim booten hängen geblieben. Hab halt ein 5. mal neu installiert und jetzt läuft die kiste. Tightvnc installieren war auch kein problem nur hät ich dazu eine frage, wenn ich nun von einem remote via vnc zugreife hab ich nicht das kde desktop von dem lokalen user sondern nur einen leeren bildschirm mit einem mauscurser und einem konsolenfenster, keine taskleiste, startmenü usw. Hab mir das wie unter windows vorgestellt das ich genau den gleichen desktop wie lokal hab :confused: .

Nachdem ich mir linux nur wegen airsnort antue wollt ich natürlich auch meine compaq wl200 pci wlan karte installieren, die wird aber gar nicht erst erkannt. Angeblich soll sie mit einem orinoco treiber laufen der auch bei meiner distri dabei sein sollte nur da ist nichts.

Also dachte ich, ich saug mir einfach das update auf 8.2 aber nichts da, wenn ich den paketpfad im yast auf ftp.suse.com und /suse/i386/current einstelle und auf weiter klick tut sich nichts, nach ca. 10 min. kommt eine fehlermeldung mit access denied obwohl im browser den pfad problemlos anwählen kann.


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