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LouCypher 14.03.2003 12:08

Man kann über den bush sagen was man will aber der rassismus der sich gegen die amis bei uns breitmacht ist schon beängstigend. Nur weil die fpö vor ein paar jahren bei den wahlen abgesahnt hat sind noch lange nicht alle österreicher nazis oder faschisten. Damals haben alle über die sanktionen und das negative internationale image rumgeheult, heute ist das vergessen und wir machen dasselbe mit den amis.

holzi 14.03.2003 12:21

...die amis wollen es ja so. Schau dir mal die Anti-Frankreich und Anti-Deutschland Kampagne in den usa an - nur weil diese Staaten andere Meinungen vertreten, werden diese öffentlich schlechtgemacht (von Regierungsseite - und die Medien machen da voll mit)

Wundert es dich da wirklich, wenn sich in der Welt eine Anti-Amerika-Stimmung breitmacht?

Die Amis behauten immer etwas von Freiheit usw., tatsache ist aber, daß die amerikanische Bevölkerung selbst manipuliert wird -eben sehr leicht beeinflußbar ist. Besonders so Sprüche "wer nicht für uns ist, ist gegen uns" kommen dort sehr gut an. Würde die Leute mehr nachdenken, würden die Medien mit solch rassistischer Propaganda keine Chance haben. Zu uns schwappt das halt über - wie bei der Elektronik zu erst in Amerika zu kaufen, dann auch bei uns. Nur ist bei uns eben die gegenteilige Stimmung.
Ich finde es zwar auch nicht gut (denn ein Großteil der am. Bevölkerung kann eigentlich nichts dafür), aber durch die weltweite Stimmung kapieren vielleicht auch einige dadrüben, daß Amerkia nicht alleine auf der Welt ist, und es auch andere Kulturen (mit anderen Vorstellungen) gibt.

thyrver 14.03.2003 13:17

Zitat:

Original geschrieben von holzi
Ich finde es zwar auch nicht gut (denn ein Großteil der am. Bevölkerung kann eigentlich nichts dafür), aber durch die weltweite Stimmung kapieren vielleicht auch einige dadrüben, daß Amerkia nicht alleine auf der Welt ist, und es auch andere Kulturen (mit anderen Vorstellungen) gibt.
Die erste Reaktion auf Ablehnung ist normalerweise Trotz, zumindest bei selbstbewußten Menschen. Naja, und wenn ich das auf die amerikanische Bevölkerung anwenden, dann glaube ich, daß die Amerikaner den restlichen Westen (bzw. eigentlich ja Osten) für Vollidioten halten werden, weil sie nicht dafür sind, Saddam Hussains Erstschlag zu verhindern.

Die zunehmenden Ressentiments gegen Amerika sind wirklich traurig, weil sie in Bezug auf Frieden und Toleranz weltweit natürlich kontraproduktiv sind.

Lotussteve 14.03.2003 14:28

Zitat:

Original geschrieben von fabsi
zu 2.) Das ist das Problem mit dem Neid. Man neidet ja nicht das es jemand anderem gut geht, sondern, das es ein anderer in deinen Augen besser hat. und den andern, dem es subjektiv besser geht, wird es immer geben.

Welchen Lösungsansatz mag es dafür wohl geben?

zu 3.) Wer sind die Machthaber? Politiker? oder Industrielle? und welchen Nutzen zieht ein Politiker aus einer übertrumpfung des Volkes? (das frag ich mich immer, wenn ich mir mal wieder denk, das alles ein abgekatertes Spiel ist. Nur wer ist der Nutzniesser?)

Hallo!

ad 2.) Dein erster Satz sagt nach meinem Verständnis beide Male das selbe aus?

Mein Lösungsansatz wäre es, durch radikale Bildungsinitiativen jedem die Chance zu geben, egal was sein früherer Hintergrund ist, sich das Leben zu schaffen daß er will, nicht dadurch daß er andere ausbeutet, sondern in Kooperation und friedlichem, von Neugierde getriebenen Wettbewerb.
Wer dann nichts daraus macht tut das aus eigener Entscheidung, und hat durch die Grundversorgung auch keine Not oder Angst, die ihn in die Arme von Extremisten oder Populisten treiben könnte.

ad 3.) Such mal auf $SUCHMASCHINE nach Bilderberger,Rockefeller,Rothschilds,Trilaterale Kommission,WTO,GATS.......


Ciao,

Steve

3of4 14.03.2003 17:15

Zitat:

Original geschrieben von Lotussteve


Hallo!

ad 2.) Dein erster Satz sagt nach meinem Verständnis beide Male das selbe aus?

Mein Lösungsansatz wäre es, durch radikale Bildungsinitiativen jedem die Chance zu geben, egal was sein früherer Hintergrund ist, sich das Leben zu schaffen daß er will, nicht dadurch daß er andere ausbeutet, sondern in Kooperation und friedlichem, von Neugierde getriebenen Wettbewerb.
Wer dann nichts daraus macht tut das aus eigener Entscheidung, und hat durch die Grundversorgung auch keine Not oder Angst, die ihn in die Arme von Extremisten oder Populisten treiben könnte.

ad 3.) Such mal auf $SUCHMASCHINE nach Bilderberger,Rockefeller,Rothschilds,Trilaterale Kommission,WTO,GATS.......


Ciao,

Steve

ad 2) Dein Lösungsansatz:
Wie soll das gehen?
Der ONB (Otto Normal Bürger) geht den Weg des geringsten Widerstandes, man muss ihn leider ein bisschen einen geringen Anreiz geben etwas zu erreichen. Und selbst wenn er etwas hat, er wird immer meinen, einer der eine vergleichbare Leistung bringt, wird dafür besser entlohnt.
Es ist selten dass man Leute findet, die glauben sie würden im Vergleich zur Leistung anderer gerecht entlohnt werden.
Das fängt in der Schule mit Notenneiderei an und geht im Beruf mit Gehalt usw. weiter.

thyrver 14.03.2003 18:04

Zitat:

Original geschrieben von Lotussteve
1.) Dein erster Satz sagt nach meinem Verständnis beide Male das selbe aus?

2.) Such mal auf $SUCHMASCHINE nach Bilderberger,Rockefeller,Rothschilds,Trilaterale Kommission,WTO,GATS.......
zu 1.) Nein. es kann dir schlecht gehen, und jemandem anderen gut. und es kann dir gut gehen und dem anderen ebenfalls- trotzdem kannst du in beiden Fällen neidisch auf den anderen sein. Beispiele: Man hat eine extrem fesche Freundin. ein Bekannter hat ebenfalls eine extrem fesche Freundin. in 90 % aller Fälle wird Person A Person B um deren Freundin beneiden, und vice versa.

anderes Beispiel: ich bin positiv auf eine Prüfung, eine 4. ein anderer ist ebenfalls positiv, eine 1. es geht keinem schlecht, auch nicht schlechter, trotzdem neide ich ihm seine Note.

Noch eines. Ich kauf mir einen VW Tuareg, weil ich ein Geländegängiges Familiengefährt will. Mein Nachbar kauft sich den Cheyenne, von Porsche. Schwupps, schon neide ich dem anderen sein Auto.

2.)Der Punkt ist aber, das diese Personen und Abkommen ja theoretisch nicht den Vorteil eines einzelnen sondern den Vorteil für alle wollen. Sie machen ja generell nichts falsch, nur in unseren Augen schaut das was sie tun falsch aus.

Verstehst du unter radikaler Bildungsinitative zwangsverordnetes Lernen? oder einfach nur das Angebot an Bildung? (gratis natürlich)

Moose 14.03.2003 18:13

Zitat:

Original geschrieben von fabsi


zu 1.) Nein. es kann dir schlecht gehen, und jemandem anderen gut. und es kann dir gut gehen und dem anderen ebenfalls- trotzdem kannst du in beiden Fällen neidisch auf den anderen sein. Beispiele: Man hat eine extrem fesche Freundin. ein Bekannter hat ebenfalls eine extrem fesche Freundin. in 90 % aller Fälle wird Person A Person B um deren Freundin beneiden, und vice versa.

anderes Beispiel: ich bin positiv auf eine Prüfung, eine 4. ein anderer ist ebenfalls positiv, eine 1. es geht keinem schlecht, auch nicht schlechter, trotzdem neide ich ihm seine Note.

Noch eines. Ich kauf mir einen VW Tuareg, weil ich ein Geländegängiges Familiengefährt will. Mein Nachbar kauft sich den Cheyenne, von Porsche. Schwupps, schon neide ich dem anderen sein Auto.

Hmm, den Eindruck habe ich ehrlich gesagt in diesem Ausmaß sicherlich nicht. Soviel Neid auf einen Haufen ... nein - klar gibts Neid, aber meiner Erfahrung nach sind das Einzelfälle.

Natürlich auf "höherer Ebene" gesehen ... also streiterein um Wasser etc... siehts da anders aus.

Zitat:

Original geschrieben von fabsi

2.)

Verstehst du unter radikaler Bildungsinitative zwangsverordnetes Lernen? oder einfach nur das Angebot an Bildung? (gratis natürlich)

Ich nehme mir mal die Frechheit heraus und antworte für LS ;) ... er meint sicher den Punkt "Angebot an Bildung"!

Und jetzt noch einmal ein Einwurf von mir - zwangsverordnetes Lernen wäre mit dem richtigen Schulsystem sicher nicht notwendig da Menschen von Grund auf immer mehr wissen wollen (genannt Neugierde) ... natürlich nur wenns richig gelehrt wird.

Die Finnen haben da ja angeblich ein lässigs System?

Lotussteve 14.03.2003 19:08

Zitat:

Original geschrieben von fabsi


zu 1.) Nein. es kann dir schlecht gehen, und jemandem anderen gut. und es kann dir gut gehen und dem anderen ebenfalls- trotzdem kannst du in beiden Fällen neidisch auf den anderen sein. Beispiele:
anderes Beispiel:
Noch eines.

2.)Der Punkt ist aber, das diese Personen und Abkommen ja theoretisch nicht den Vorteil eines einzelnen sondern den Vorteil für alle wollen. Sie machen ja generell nichts falsch, nur in unseren Augen schaut das was sie tun falsch aus.

3.) Verstehst du unter radikaler Bildungsinitative zwangsverordnetes Lernen? oder einfach nur das Angebot an Bildung? (gratis natürlich)

Hallo!

ad 1.) und auch auf den Satz:
"Das fängt in der Schule mit Notenneiderei an und geht im Beruf mit Gehalt usw. weiter." von MM hin:

Wau, soviel Neid auf einen Fleck hab ich glaub ich mein Leben nicht verspürt :) .

Ich hab die Schule gerade so gut geschafft und es war mir egal was die anderen für Noten hatten, und wenn man mir sagt daß mein Kollege das 10-fache verdient dann bin ich nicht neidig auf IHN sondern habe entweder a.) schlecht verhandelt und b.) einen Grund die Situation zu überdenken/verändern :) .
Neid ändert an einem Missstand nix, nur handeln.....

ad 2.) Ähm...nein? Sie sind jeweils nur ihrer Lobby verpflichtet, tolles Beispiel:

http://www.stoppgats.at/0200/0201.php?typ=druck

ad 3.) Ja, ich denke gerade im Bildungsbereich sind viele Verbesserungen möglich, v.a. was das individuelle Ansprechen der Interessen des einzelnen betrifft.


Ciao,

Steve

kikakater 14.03.2003 20:21

Meiner Meinung nach sollte es verstanden sein, daß ärztliche Leistungen nicht endlos teurer werden können. Was hilft es, Sockelbeträge zu schaffen, wenn bei (den ersten) 44.000 Schilling (des monatlichen Einkommens) Ende mit der Solidarität ist, egal wie hoch das Einkommen tatsächlich ist. Das mit "dem Lohnen oder Nichtlohnen" des eigenen Verdienstes ist unbilliger Opportunismus seinem eigenen Geld zuliebe.

Bin zwar konservativ und vertrete die Ansicht, daß die Frauen sich ins eigene Fleisch schneiden mit dem Ruf nach Selbstständigkeit - bin für ein ausgewogenes Mittelmaß von Beruf und Familie, aber ich bin gegen quasi Selbstbehalte beim Arzt und favorisiere die Anhebung der Bemessungsgrundlagengrenze der Sozialversicherung von 44.000 oder so auf 88.000 Schilling.

Was die Konflikte insgesamt angeht, war der Kampf der Zivilisationen immer schon ausgeprägt, allerdings hat es sich im positivsten aller Fälle immer als Nullsummenspiel herausgestellt, die Umverteilung von Reich zu Arm muß laufen, sonst bleibt es nicht bei Verdiensten der Gesellschaft, sondern es kommt zu idiokritischen und anmaßenden Reichtumserklärungstendenzen, deren Auswüchse auch heute schon zu spüren sind - siehe Botox-epedemische Orgien.

otys 14.03.2003 20:53

Zitat:

Original geschrieben von Lotussteve


ad 2.) Ähm...nein? Sie sind jeweils nur ihrer Lobby verpflichtet, tolles Beispiel:

ad 3.) Ja, ich denke gerade im Bildungsbereich sind viele Verbesserungen möglich, v.a. was das individuelle Ansprechen der Interessen des einzelnen betrifft.

Aber die Crux ist halt auch, dass im Bildungssystem der Punkt 2) - die Lobbies - ebenso enthalten sind.
Schulbuchautoren, Verlage, vor allem wiederum politische Parteien und damit die Wirtschaft e.a.


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