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Alex1 22.08.2007 09:09

Übrigens hat LoM in seinem letzten Beitrag ausschliesslich Fragen gestellt, insgesamt 18 Stück. Neuer Rekord? :p ;)

Guru 22.08.2007 09:09

Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight
Also du bist der Meinung, je mehr Verstaatlichte desto besser oder wie soll ich das jetzt verstehen ?
Und selbst die gigantischen Verluste die wir nie wieder zurückzahlen können, sind kein Problem, weil die Gewinne bei weitem überwiegen ?
Oder wie schätzt du die Lage ein ?

Aus Gurus Sicht interpretierst Du falsch. Wäre die Verstaatlichte Industrie damals nur teilprivatisiert worden, hätte der Staat in den letzten Jahren mehr Gewinne lukriert, als er je Verluste in die Verstaatlichte steckte. Und die "gigantischen Verluste" waren etwa 130 Mrd Schilling, also knapp 10 Mrd Euro - und die wurden schon lang wieder als Gewinne erzielt. Nur hat sie nicht der Staat erhalten, sondern nur Bruchteile davon als Steuerertrag.

Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight
Und du meinst, es war ein Fehler die Schulden zurückzuzahlen oder was willst du damit sagen ?
Da interpretierst Du aus Gurus Sicht schon wieder falsch. Schulden zahlt man nicht vom Familiensilber, sondern aus erwirtschaftetem Gewinn.


Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight
Also du meinst die Privatwirtschaft ist NICHT die Quelle unseres Wohlstandes ?
Brauchen wir nicht, oder wie soll ich das interpretieren ?
Und wofür haften wir mit 13 Milliarden Euro ?

Die Quelle unseres Wohlstands ist unsere Volkswirtschaft - da stellt die Privatwirtschaft nur einen Teil davon dar. Und Du interpretierst schon wieder falsch - wir brauchen AUCH die Privatwirtschaft.
Der Staat haftet für Exportausfälle, derzeit mit 13 Mrd EUR.


Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight
Du meinst also die Abgaben und Gewinne welche durch die Bank Burgenland hereingekommen sind, waren weit höher als die lächerlichen paar Milliarden Verluste die wir jetzt nie wieder zurückzahlen können und für die wir jetzt lebenslang Zinsen zahlen müssen ?
Und es wäre nie wieder zu sowas gekommen ?
Und die Sache mit der Bawag ist gar nicht passiert und sowas wird auch nie wieder passieren ?
Weil nicht sein kann, was nicht sein darf ?
Merkst du eigentlich, daß die Realität deine naiven Betrachtungen schon überholt hat ?
Oder sehe ich das jetzt zu eng und die Bawag und Bank Burgenland haben bereits ein vielfaches lukriert, noch bevor sie diese "kleinen" Verluste "produziert" haben ?

Du zahlst mit Sicherheit keine Zinsen für die Bank Burgenland - außer Du wärst im Burgenland angestellt.

Und spar Dir Deine billigen Unterstellungen wie "naiv" - Guru will Dir gar nicht sagen, wie er Deine Meinungsäußerungen einstuft, sonst würde Guru noch verklagt werden.

Die Bank Burgenland-Geschichte war nicht in Ordnung, war kriminell - aber auch nicht mehr ist zu interpretieren. Wie man derzeit ja sieht, ist das unabhängig davon, ob der Eigentümer ein Land oder Private sind (was übrigens auch bei der Bawag nicht in Ordnung war).



Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight
Und was ist wenn wir wieder so ein Milliardengrab haben ?
Macht auch nix ?
Welche Ideen hast DU, solche Schulden wieder zurückzuzahlen ?
Oder ist das gar nicht nötig, weil die Schulden zahlen sich eh von selbst.
Oder machst du dir mit solchen Nebensächlichkeiten die Hände nicht schmutzig ?

Warum sollten wir ein Milliardengrab haben? Unternehmerisches Risiko können Private, aber auch ein Staat tragen.
Wie man sieht, gibt es sowohl im einen als auch im anderen Fall Erfolge und Niederlagen - und die Kriminalität ist bei beiden Eigentümern schon vorgekommen.
Wenn ein privates Unternehmen in Konkurs geht, verlieren auch die privaten Eigentümer ihr Geld - ist das für Dich richtiger?

Guru

holzi 22.08.2007 09:56

Zitat:

Wenn ein privates Unternehmen in Konkurs geht, verlieren auch die privaten Eigentümer ihr Geld - ist das für Dich richtiger?
...und die Gläubiger und der Staat verlieren dabei auch ;)

Alex1 22.08.2007 10:01

Abgesehen davon kann das eh nicht passieren, weil Privatunternehmen viel besser wirtschaften als der Staat. Hab ich unlängst irgendwo gelesen - wo bloss? Entweder im Wirtschaftsteil der Krone oder hier im Forum; ich kann mich nicht mehr genau erinnern.

Burschi 22.08.2007 10:31

@ LOM: Könntest du bitte genau erklären, wie deine Leistung bewertet wird und die Bezahlung? Würde mich wirklich interessieren, ich kanns mir nämlich nicht so recht vorstellen, genauso wie in meinem Beruf.

rev.antun 22.08.2007 10:34

Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight
Ist es dir nicht peinlich daß du dich hier zum Affen machst und dich von deinen Fanboys umwerben lässt ?
Und das nur um, ja wozu eigentlich ?

nun ja ganz so ist es nun wieder auch nicht - und woher weisst du das es nur "boys" sind ;)

Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight
Denn wenn ich da richtig informiert bin, hat in Österreich ein "normaler" Arbeitnehmer so ca. 200 Arbeitstage pro Jahr zu leisten.
"zu leisten" ist hier nicht ganz angebracht ;)

diese 200 tage werden im arbeitsalltag als "soll" wert herangezogen. hierbei handelt es sich um 1 FT - hier werden die urlaubsansprüche, feiertage und ev krankenstände in abzug gebracht. daher geht man von den 200 arbeitstagen im jahres schnitt aus.

und ich glaub bevor ihr hier endlich auf EINEN gemeinsamen nenner/meinung kommt gibt es in der sql des servers einen überlauf :D

Guru 22.08.2007 11:01

Zitat:

Original geschrieben von rev.antun
und ich glaub bevor ihr hier endlich auf EINEN gemeinsamen nenner/meinung kommt gibt es in der sql des servers einen überlauf :D
Guru denkt, dass es hier keine gemeinsame Meinung geben kann, da unterschiedliche Anschauungen resp. Weltbilder manchmal auch keine Überdeckung haben.

Gurus Weltbild ist nun einmal nicht neoliberal sondern humanistisch.

LG

Guru

TONI_B 22.08.2007 11:21

Eine gemeinsame Meinung ist auch nicht notwendig!

Aber gegen Vorurteile und Pauschalierungen wehre ich mich eben gerne! Speziell dann, wenn diese auf Vermutungen oder Unwissenheit basieren.

Aber dass es in diesem Fall nicht möglich ist, diese Bilder zu korrigieren, wird mir immer klarer.

rev.antun 22.08.2007 11:23

Zitat:

Original geschrieben von Guru
Gurus Weltbild ist nun einmal nicht neoliberal sondern humanistisch.

LG

Guru

:D :streichel:

TONI_B 22.08.2007 11:29

Auch wenn es für unseren immer positiv(?) denkenden LoM offenbar negativ besetzt scheint, oute ich mich als Fan von GURU, zumindest was seine Einstellung zum Neoliberalismus anlangt. ;)

TONI_B 22.08.2007 11:35

Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight
...Derzeit behaupte ich, ich bin sogar der erfolgreichste Manager in Europa...
:streichel:


Hab ich gestern offenbar übersehen.

Guru 22.08.2007 11:42

Zitat:

Original geschrieben von TONI_B
:streichel:


Hab ich gestern offenbar übersehen.

Bist aber nicht der Einzige. Wäre zumindest einen Lacher oder ein :rofl: wert gewesen...

LG

Guru

rev.antun 22.08.2007 11:43

seits doch ned soooo gemein/grausam zum lom :rolleyes:

TONI_B 22.08.2007 11:43

Schön langsam ist es leider nicht mehr zum Lachen...:heul:

rev.antun 22.08.2007 12:26

:lol:

alterego100% 22.08.2007 12:51

Hoffentlich ist das behandelbar. ;)

rev.antun 22.08.2007 13:31

willst darüber reden :p

holzi 22.08.2007 13:43

..falls wer nen smilie dazu braucht ;)
http://www.smilies.4-user.de/include..._krank_093.gif

holzi 22.08.2007 13:49

..oder

http://www.buechereule.de/wbb2/image...es/spritze.gif

http://www.smiliecenter.de/smilies/p...s_kranke01.gif

http://www.smiliecenter.de/smilies/p...s_kranke13.gif

Oli 22.08.2007 16:12

Zitat:

Original geschrieben von TONI_B


--------------------------------------------------------------------------------
Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight
...Derzeit behaupte ich, ich bin sogar der erfolgreichste Manager in Europa...
--------------------------------------------------------------------------------


Hab ich gestern offenbar übersehen.

LOM wird ja diese Behauptung mit Fakten belegen können .... :bier:

alterego100% 22.08.2007 16:36

Ich glaub', daß war eher eine "kreative Idee". ;)

chrisne 22.08.2007 16:52

Zitat:

Original geschrieben von Oli
LOM wird ja diese Behauptung mit Fakten belegen können .... :bier:
das wäre das erste mal.
vorher erscheint das aktuelle wcm ;)

The_Lord_of_Midnight 22.08.2007 23:08

Zitat:

Original geschrieben von rev.antun
seits doch ned soooo gemein/grausam zum lom :rolleyes:
Das macht nichts, ich halt das aus.
Immerhin ist es doch schön, daß es hier "10 Mann" braucht, weils einer alleine nicht schafft eine eigene Meinung zu haben und WIRKLICH KONKRET irgendwas zu sagen.

Ich werde den lieben Guru auch nicht verklagen, denn wenn jemand nichts anderes zu tun hätte als wegen privater Forenbeiträgen jemanden zu verklagen dann wäre das schon ziemlich bemitleidenswert.

Und ich hoffe doch, daß Guru auch noch nie jemand verklagt hat, nur weil ihm jemand mal gesagt hat, was er von ihm hält.
Denn seine Anspielungen geben Anlass mit dem Schlimmsten zu rechnen.

The_Lord_of_Midnight 22.08.2007 23:19

So, und jetzt kommt noch eine Voraussage von mir.
Die ganze Situation wird unseren Toni jetzt wieder nicht befriedigen, also geht er wieder "fischen", damit sich wieder alle über den ach so bösen "Neo-Liberalen" aufregen können.

Nebenbei haben sie aber keinerlei Skrupel, schamlos die Gewinne und Erträge der Privatwirtschaft, sprich den Wohlstand, zu genießen.
Ich meine, wer A sagt muss auch B sagen.

Mit maximalem Ausbau der verstaatlichten Industrie, also Zurückkehr ins letzte Jahrhundert, werden die Probleme der Zukunft jedenfalls sicher nicht gelöst.
Zumindest nicht dem Wunsch der meisten Menschen nach immer weiter steigendem Wohlstand entsprechend.

Es gibt halt wie immer zwei Arten von Leuten.
Die einen sind die gestaltenden Menschen, die Probleme sehen und lösen und produktiv arbeiten.
Und die anderen beschweren sich den ganzen Tag wie böse doch die Anderen sind, nur um davon abzulenken, daß sie in Wirklichkeit keinerlei Plan davon haben, wie sie etwas positives zustande bringen könnten.

Ich meine, ich weiß nicht ob Guru in der Privatwirtschaft arbeitet.
Denn ich könnte mir vorstellen, daß er in einer staatlichen oder halbstaatlichen Stelle oder einer vom Staat finanzierten Organisation arbeitet.
Und wenn er in der Privatwirtschaft arbeitet, würde mich sehr interessieren, wie ER konkret gegen die bösen Neo-Liberalisten vorgeht bzw. was er besser macht ?

Denn ich kann mir nicht vorstellen, daß jemand der in einer Konkurrenzsituation ist, irgendwas verschenken kann ?
Muss man da nicht genauso faire Beurteilungen seiner Mitarbeiter machen und muss man da nicht genauso irgendwo Grenzen setzen, weil finanzielle Mittel IMMER stark begrenzt sind ?
Und was unterscheidet dann einen Arbeitgeber der angeblich neo-liberal ist, von jemandem der es nicht ist ?

Nur damit ich für mich feststellen kann, was angeblich das böse an mir sein soll, was man so furchtbar verachtenswert finden muss ?
Denn ich selbst hätte mich zumindest bis jetzt nicht als neo-liberalen Menschen eingeschätzt.

samc 23.08.2007 00:50

Zitat:

Original geschrieben von Oli
LOM wird ja diese Behauptung mit Fakten belegen können .... :bier:
ganz sicher...
:bier:

The_Lord_of_Midnight 23.08.2007 01:01

Genau das ist die Art von Antwort die genau gar nichts aussagt.
Symptomatisch für den ganzen Thread.
:idee:

chrisne 23.08.2007 01:15

Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight
Genau das ist die Art von Antwort die genau gar nichts aussagt.
Symptomatisch für den ganzen Thread.
:idee:

wer im glashaus sitzt,.......

Burschi 23.08.2007 02:46

Nochmal:
@ LOM: Könntest du bitte genau erklären, wie deine Leistung bewertet wird und die Bezahlung? Würde mich wirklich interessieren, ich kanns mir nämlich nicht so recht vorstellen, genauso wie in meinem Beruf.

TONI_B 23.08.2007 06:26

Vergiss es!
Der einzige, der hier Fragen stellen darf, ist der Herr LoM!
Ich hab mir jetzt die Mühe gemacht und ca. 100 seiner "Antworten" nochmals zu lesen: auf konkrete Fragen (auch jene, die nur mit JA oder NEIN zu beantworten wären!) hat es nie befriedigende Antworten mit Daten und Fakten gegeben. Es kommen 2 bis 18 Gegenfragen und viel Allgemeines, Vermutungen und unterschwellige Unterstellungen:
Zitat:

Die einen sind die gestaltenden Menschen, die Probleme sehen und lösen und produktiv arbeiten. Und die anderen beschweren sich den ganzen Tag wie böse doch die Anderen sind, nur um davon abzulenken, daß sie in Wirklichkeit keinerlei Plan davon haben, wie sie etwas positives zustande bringen könnten.

Und LoM - vielleicht solltes du die Beiträge der anderen etwas genauer lesen! GURU hat schon einige Male dargestellt, dass er NICHT im öffentlichen Dienst arbeitet. ER hat - im Gegensatz zu dir - erläutert, wie seine Überstunden bezahlt werden.

Wessen Geistes Kind bist do bloß??? Warum muss man sofort den Neoliberalismus bekämpfen, nur wenn man selber eine andere Einstellung hat? Das ist doch krank! Alles und jedes bekämpfen, nur weil ich anderer Meinung bin? Sicher nicht!

Guru 23.08.2007 09:07

Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight
Nebenbei haben sie aber keinerlei Skrupel, schamlos die Gewinne und Erträge der Privatwirtschaft, sprich den Wohlstand, zu genießen.
Ich meine, wer A sagt muss auch B sagen.

Mit maximalem Ausbau der verstaatlichten Industrie, also Zurückkehr ins letzte Jahrhundert, werden die Probleme der Zukunft jedenfalls sicher nicht gelöst.
Zumindest nicht dem Wunsch der meisten Menschen nach immer weiter steigendem Wohlstand entsprechend.

Hat den wer außer Dir in diesem Beitrag verlangt? Nein. Also was soll dieser Ausritt?

Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight
Es gibt halt wie immer zwei Arten von Leuten.
Die einen sind die gestaltenden Menschen, die Probleme sehen und lösen und produktiv arbeiten.
Und die anderen beschweren sich den ganzen Tag wie böse doch die Anderen sind, nur um davon abzulenken, daß sie in Wirklichkeit keinerlei Plan davon haben, wie sie etwas positives zustande bringen könnten.

Das ist die LoM'sche Schwarz-Weiss-Sicht der Dinge. Dass es unendlich viele Grautöne dazwischen gibt, hat sich wohl noch nicht zu Dir durchgesprochen. Dies ist eine Extremsicht der Dinge - und Extreme haben nachweislich bis jetzt der Menschheit noch nie gut getan.



Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight
Ich meine, ich weiß nicht ob Guru in der Privatwirtschaft arbeitet.
Denn ich könnte mir vorstellen, daß er in einer staatlichen oder halbstaatlichen Stelle oder einer vom Staat finanzierten Organisation arbeitet.
Und wenn er in der Privatwirtschaft arbeitet, würde mich sehr interessieren, wie ER konkret gegen die bösen Neo-Liberalisten vorgeht bzw. was er besser macht ?

Guru arbeitet bei einer Privatfirma, einer GmbH. In diesem Unternehmen gibt es weder Neo-Liberale noch neoliberale Ansichten, auch nicht bei den Eigentümern. Deine Vorstellungen gehen daher - wie so oft - ins Leere.

Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight
Denn ich kann mir nicht vorstellen, daß jemand der in einer Konkurrenzsituation ist, irgendwas verschenken kann ?
Wer VERSCHENKT etwas? Am Markt gibt es Marktpreise und solange Kosten < Marktpreise sind, ergibt sich auch ein Gewinn. Es geht um Gewinnmaximierung um jeden Preis - und den spielt es hier nicht.

Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight
Muss man da nicht genauso faire Beurteilungen seiner Mitarbeiter machen und muss man da nicht genauso irgendwo Grenzen setzen, weil finanzielle Mittel IMMER stark begrenzt sind ?
Und was unterscheidet dann einen Arbeitgeber der angeblich neo-liberal ist, von jemandem der es nicht ist ?

Nur damit ich für mich feststellen kann, was angeblich das böse an mir sein soll, was man so furchtbar verachtenswert finden muss ?
Denn ich selbst hätte mich zumindest bis jetzt nicht als neo-liberalen Menschen eingeschätzt.

Das Thema mit den Beurteilungen hatten wir schon - blättere einfach zurück zum Nachlesen.
Deine Einschätzung als neoliberal ergibt sich aus Deinen Aussagen - Du unterliegst somit klar dem Problem, den Unterschied zwischen "Wie sehe ich mich" und "Wie sehen mich die Anderen" nicht zu erkennen, zu akzeptieren oder zu ändern.

BTW: Du bist uns noch schuldig, warum Du der beste Manager sein solltest...

Guru

rev.antun 23.08.2007 10:19

Zitat:

Original geschrieben von chrisne
wer im glashaus sitzt,.......

:rolleyes:

Zitat:

als sie nun fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: wer unter euch ohne sünde ist, der werfe den ersten stein auf sie.

The_Lord_of_Midnight 23.08.2007 10:25

Zitat:

Original geschrieben von Burschi
Nochmal:
@ LOM: Könntest du bitte genau erklären, wie deine Leistung bewertet wird und die Bezahlung? Würde mich wirklich interessieren, ich kanns mir nämlich nicht so recht vorstellen, genauso wie in meinem Beruf.

Es gibt eine große Anzahl an Meßkriterien.
Eine der wichtigsten sind:
Kundenzufriedenheit
Mitarbeiterzufriedenheit
Anzahl der beantworteten Anfragen
Anzahl der verlorenen Anrufe
Kostenentwicklung
Qualität der Arbeit
Und noch viele andere.

The_Lord_of_Midnight 23.08.2007 10:27

Zitat:

Original geschrieben von TONI_B
Und LoM - vielleicht solltes du die Beiträge der anderen etwas genauer lesen! GURU hat schon einige Male dargestellt, dass er NICHT im öffentlichen Dienst arbeitet. ER hat - im Gegensatz zu dir - erläutert, wie seine Überstunden bezahlt werden.
Entschuldigung, aber bist du schwer von Begriff ?
Ich werde nach Leistung bzw. nach Erfolg bezahlt und nicht nach Stunden.
Ich kann mehr oder weniger als 40 Stunden arbeiten, mein Gehalt ändert sich nicht direkt dadurch.
(Nur indirekt durch größeren Erfolg, wenn ich diese Mehrarbeit sinnvoll einsetze, denn nur Stunden absitzen bringt ja auch nicht wirklich was)

Also nochmals:
ICH BEKOMME KEINE ÜBERSTUNDEN BEZAHLT, DA ICH NICHT NACH STUNDEN BEZAHLT WERDE.
Das müsste doch selbst für einen Volksschüler klar verständlich sein ?

Im Gegensatz zu Guru habe ich sehr wohl genau geschrieben wie meine Situation ist.
Der Guru schreibt irgendein Wischi-Waschon von einer Überstundenpauschale.
Das schau ich mir an, daß ein GESCHÄFTSFÜHRER Überstunden bezahlt gekommt :lol:

(Zumindest glaube ich mich erinnern zu können, daß der das irgendwo mal geschrieben hat)

Zitat:

Original geschrieben von TONI_B
Wessen Geistes Kind bist do bloß??? Warum muss man sofort den Neoliberalismus bekämpfen, nur wenn man selber eine andere Einstellung hat? Das ist doch krank! Alles und jedes bekämpfen, nur weil ich anderer Meinung bin? Sicher nicht!
Fragt sich nur was da krank ist.
Welche Einstellung hast du denn ?
Ich sehe nirgendwo irgendeine eigene Einstellung oder Meinung ?
Das einzige was ich sehe ist
"Neoliberalismus ist böse", wobei du nichtmal klar definiert hast, was an dem Neoliberalismus das Böse sein soll und was ich davon an mir habe was mich böse oder krank macht ?

Alex1 23.08.2007 10:53

Ui, auf http://www.derstandard.at geht's rund in den Kommentaren zum Artikel über den Personalabbau bei den Briefträgern. Die Stimmung ist aber überwiegend gegen die (bereits vollzogene) Privatisierung ... hab ich zumindest den Eindruck.
LOM: wäre dort nicht ein Kommentar von dir angebracht?

The_Lord_of_Midnight 23.08.2007 11:07

Zitat:

Original geschrieben von Guru
Hat den wer außer Dir in diesem Beitrag verlangt? Nein. Also was soll dieser Ausritt?
Sag mal, bist du bei ein "einfaches Parteimitglied" oder so ?
Weil deine Verhaltensweisen erinnern mich frappant an das Modell der Politiker die es zu verantworten haben, daß die Politik heute so ein absolut negatives Image hat.
. Selbst nichts sagen und tun
. Warten was die anderen sagen
. Nachschauen ob man irgendwo was findet, daß man dem anderen unterstellen oder vorwerfen können
. Alle dürfen sich wunderbar künstlich aufregen und bemerken dabei gar nicht, daß diese Laus in Wirklichkeit nichts gearbeitet hat.

Wenn du nicht so einer bist, dann deklarier dich doch einfach.
Wo fängt bei dir der Sinn der verstaatlichten Industrie an und wo hört er auf ?
Wie willst du VORHER schon wissen, welches verstaatlichte Unternehmen Gewinne machen wird und welches nicht ?
Wie willst du mit dem Verkauf UNRENTABLER verstaatlichter Unternehmen GELD machen ?
Oder wird bei dir nichts verkauft ?
Und was machst du mit Unternehmen wo rationalisiert werden muss ?
Kann sowas bei dir niemals passieren ?
Wenn du jetzt die gesamte Wirtschaft in die Hände des Staates legen würdest, wären wir dann nicht beim Kommunismus ?
Also nochmals, deklariert dich endlich !
Damit die Leute endlich dein wahres Gesicht sehen.

Zitat:

Original geschrieben von Guru
Das ist die LoM'sche Schwarz-Weiss-Sicht der Dinge. Dass es unendlich viele Grautöne dazwischen gibt, hat sich wohl noch nicht zu Dir durchgesprochen. Dies ist eine Extremsicht der Dinge - und Extreme haben nachweislich bis jetzt der Menschheit noch nie gut getan.
Ich sehe jetzt keinerlei Zusammenhang zwischen meinem Posting und deinem Schwarz-Weiss-Kommentar mit einer nachweislich immer schlechten Schwarz-Weiss-Sicht der Dinge ?

Also Guru, deklarier dich endlich:
Wer hat hier in diesem Posting EINEN EINZIGEN VORSCHLAG zu dem Thema gemacht außer "wir brauchen mehr Geld" ?
Ich meine, wenn man überhaupt von einem Thema sprechen kann ?
Bzw. kannst du mir "das Thema" sagen, bevor du dich hier künstlich aufregst ?

Zitat:

Original geschrieben von Guru
Guru arbeitet bei einer Privatfirma, einer GmbH. In diesem Unternehmen gibt es weder Neo-Liberale noch neoliberale Ansichten, auch nicht bei den Eigentümern. Deine Vorstellungen gehen daher - wie so oft - ins Leere.
Und euere Kunden sind in der Privatwirtschaft oder im öffentlichen Dienst ?

Bezüglich des neo-liberalen fordere ich dich jetzt wiederholt auf:
Deklarier dich endlich !
Was ist denn jetzt das Böse, was ich angeblich mit neo-liberalen Menschen gemeinsam habe ?
Denn das einzige was ich mir als "Böse" vorstellen könnte, war mein Vorschlag, durch leistungsgerechte Bezahlung außergewöhnliche Talente mit besseren Gehaltserhöhungen zu fördern und zu binden und außergewöhnliche Minderleister durch das Gegenteil gehaltsmäßig zu bremsen.
Und ja, es gibt auch in der Privatwirtschaft Leute die weniger und welche die mehr verdienen.
Würde das hier jemand glauben ?
:rolleyes:

Zitat:

Original geschrieben von Guru
Wer VERSCHENKT etwas? Am Markt gibt es Marktpreise und solange Kosten < Marktpreise sind, ergibt sich auch ein Gewinn. Es geht um Gewinnmaximierung um jeden Preis - und den spielt es hier nicht.
Die Frage mit dem Verschenken war eine rhetorische Frage.
Ich wollte damit sagen, daß wir alle gerne "die Guten" sein möchten.
Aber die Realität zwingt uns innerhalb enger Grenzen zu bleiben.
Grenzen auf der einen Seite, weil man qualifizierte Mitarbeiter mit zu geringen Gehältern nicht kriegen wird.
Und Grenzen auf der anderen Seite, weil der Preis für die Waren oder Diensleistung auch nicht so einfach regelmäßig gesteigert werden kann.

Bezüglich der Gewinnmaximierung um jeden Preis:
Das ist halt wieder so ein sozialromantisches Märchen, mit dem man vielleicht einfache Gemüter am Wirtshaustisch zu Begeistungsstürmen hinreissen kann.
Ja, das mag vielleicht stimmen wenn jemand um 6,50 Euro pro Stunde arbeitet, also nur den kollektivvertraglich garantierten Minimallohn bezahlt bekommt.

Aber in einem Unternehmen, wo man qualifizierte Mitarbeiter benötigt und wo anständige Gehälter bezahlt werden, da gibt es andere Regeln.

Und vor allem müssen Leute die teilweise beträchtlich mehr verdienen als das Minimum auch einfach akzeptieren, daß sie andere Leistungen bringen müssen.

Nur sind das jetzt zwei verschiedene Dinge, die man nicht vermischen kann und darf.
Denn wir reden hier ja nicht von der industriellen Revolution, wo Leute 16 Stunden am Fließband arbeiten müssen, und dafür nicht mal was zu Essen kaufen können.

Wir hatten da in der Diskussion Kommentare von Leuten die ohne Probleme ein Haus bauen und trotzdem mehrmals pro Woche weggehen können.
Und von Leuten die 3 bis 4 mal !!! jährlich in Urlaub fahren können.

Und wenn ich hier als "Gewinnmaximierer um jeden Preis" verdächtigt werden sollte, dann dürft ihr beruhigt sein.
Ihr könntet nicht falscher liegen.

The_Lord_of_Midnight 23.08.2007 11:08

Zitat:

Original geschrieben von Guru
Das Thema mit den Beurteilungen hatten wir schon - blättere einfach zurück zum Nachlesen.
Deine Einschätzung als neoliberal ergibt sich aus Deinen Aussagen - Du unterliegst somit klar dem Problem, den Unterschied zwischen "Wie sehe ich mich" und "Wie sehen mich die Anderen" nicht zu erkennen, zu akzeptieren oder zu ändern.

Aha, lass mich mal kurz überlegen.
Jemand der versucht seine Mitarbeiter fair zu beurteilen und den Leistungsträgern mehr zu bezahlen ist neoliberal und damit böse und pfui ?
Und jemand der allen das gleiche zahlt, was ist der ?
War das dann nicht, lass mich mal nachdenken, aaah, ein Kommunist ?

Also nochmals Guru:
Deklarier dich endlich !
Wie machst du das ?
Das einzige was du uns hier als "Wunderwaffe" bis jetzt gespendet hast, waren die wunderbaren "Gruppenziele".
Toll, die habe ich auch.
Aber gibts du nicht Leuten, die innerhalb der Gruppe besonders geleistet haben, doch auch eine zusätzliche "Belohnung" ?
Und Leuten die nicht wirklich was zum Erfolg der Gruppe beigetragen haben, schwimmen die einfach mit und es kratzt dich nicht ?
Was machst du wenn sich aber die Kollegen dann beschweren, weil sie die Arbeit für den anderen machen müssen ?

Zitat:

Original geschrieben von Guru
BTW: Du bist uns noch schuldig, warum Du der beste Manager sein solltest...
Guru

Das ist ein unwichtiges Detail und hat ja nicht wirklich was mit dieser Diskussion zu tun, oder warum wird das immer wieder nachgefragt ?

Aber ich denke was ich ganz gut gemacht habe, war daß ich im letzten Jahr einigen Leuten einen gut bezahlten Arbeitsplatz verschafft habe.
Und das ich eine sehr stabile Mannschaft habe, soll heißen das ich derjenige mit der niedrigsten Fluktuation bin.
Wenn man das Ganze dann in einer Kombination aus guter Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit schafft, sollte das doch nicht so schlecht sein, oder doch ?

The_Lord_of_Midnight 23.08.2007 11:09

Zitat:

Original geschrieben von Alex1
Ui, auf http://www.derstandard.at geht's rund in den Kommentaren zum Artikel über den Personalabbau bei den Briefträgern. Die Stimmung ist aber überwiegend gegen die (bereits vollzogene) Privatisierung ... hab ich zumindest den Eindruck.
LOM: wäre dort nicht ein Kommentar von dir angebracht?

Wieso sprichst du von Personalabbau ?
Ich habe bis jetzt noch niemand abgebaut und es ist das letzte, wirklich das allerletzte was ich mir wünschen würde, also was habe ich damit zu tun ?

Alex1 23.08.2007 11:15

Ich verweise nur auf den Artikel. Lesen müsstest du ihn selbst (natürlich nur, wenn es dich interessiert).

Alex1 23.08.2007 11:20

Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight
Wir hatten da in der Diskussion Kommentare von Leuten die ohne Probleme ein Haus bauen und trotzdem mehrmals pro Woche weggehen können.
Und von Leuten die 3 bis 4 mal !!! jährlich in Urlaub fahren können....

Das waren Leute, die ich kenne, und keine, die hier posten. Bitte beachten!

TONI_B 23.08.2007 11:38

Das nenn ich endlich klare Antworten!
Mindestens 30 (!) Fragen, super!

Zitat:

Ich kann mehr oder weniger als 40 Stunden arbeiten, mein Gehalt ändert sich nicht direkt dadurch.
Und das ist natürlich eine wesentlich präzisere Aussage als "25h/Monat als Pauschale". :streichel:

Übrigens bin ich weder schwer von Begriff, noch ein Volksschüler, OK?

Für deine restlichen Ergüsse brauche ich ja mit meinem Volksschulniveau schon Stunden allein zum Lesen, geschweige denn zum Verstehen (falls das überhaupt möglich ist). Aber ich glaube, diesmal erspare ich es mir...


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