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Dr. Acula 15.01.2004 08:29

Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight
@ruffy_mike
du hast es so gewollt:
also, das benzin-direkteinspritz-system von vw ist (wie könnte es anders sein ;) , das derzeit am weitesten entwickelte. d.h. es handelt sich um einen vollwertigen direkteinspritzer, und nicht so wie bei manchen konkurrenten um ein halbherziges billigkonzept.


da gab/gibts noch Mitsubishi (GDI)und dort funkts bestens.
waren auch früher am markt ;)

ruffy_mike 15.01.2004 12:38

Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight
@ruffy_mike
du hast es so gewollt:
also, das benzin-direkteinspritz-system von vw ist (wie könnte es anders sein ;) , das derzeit am weitesten entwickelte. d.h. es handelt sich um einen vollwertigen direkteinspritzer, und nicht so wie bei manchen konkurrenten um ein halbherziges billigkonzept.

was bringt das den besitzern dieser autos ? ganz einfach, durch schwefelfreien treibstoff sinkt der verbrauch nochmals. bei den varianten einiger konkurrenten tut sich gar nix, weil die zu primitiv sind, den unterschied zu erkennen.

ps: damit sage ich nicht, daß es nicht auch andere weit entwickelte systeme gibt, die möglicherweise ebenso effizient sind. sondern daß es einige andere sogenannte konkurrenten gibt, die wieder einmal um einige jahre hinten sind.

pps: trotzdem sollte jeder nur noch schwefelfreien treibstoff akzeptieren. das hat wie gesagt mit sicherheit keine nachteile, sondern ausschliesslich und nur vorteile. das ist NICHT mit der damaligen situation bei der einführung von bleifreiem benzin vergleichbar. kein motor braucht den schwefel, das ist einfach nur gift für unsere umwelt.

Oje, geht das wieder los ;) Also keine Panik, ich habe ja nie behauptet, dass das Direkteinspritz-System von VW schlecht ist o. dgl., sondern nur aufgezeigt, dass bei der Direkteinspritz-Technologie erst wieder die schädlichen Partikel entstehen, ähnlich wie bei Diesel-Einspritzsystemen. Also wenn Direkteinspritzer, dann nur mit Partikelfilter.

Dazu habe ich im Netz übrigens einige ätzende Kommentare gelesen, dass VW einfach keine guten Sauger-Benziner zusammenbringt, und jetzt erst wieder umweltverpestende Partikelschleuder-Benziner auf den Markt bringt :lol: Bitte nicht allzu ernst nehmen, ist nicht meine Meinung :p

The_Lord_of_Midnight 15.01.2004 20:28

na, das bei einem benziner partikel enstehen können wäre mir neu.

und das vw keine guten sauger zusammenbringen soll, wäre mir auch neu. ich mein, ich versteh den sinn des kommentars solcher leute nicht. waren das anhänger irgendwelcher rückständigen marken, die mittlerweile 5 bis 10 jahre hinten sind und noch immer keinen direkteinspritzer zusammenbringen ?

ich mein, das die direkteinspritzung ein gewaltiger fortschritt ist, wird doch niemand bestreiten wollen ?

ruffy_mike 16.01.2004 01:07

http://www.greenpeace-radio-stuttgart.de/interview2.php
Zitat:

[...]

Greenpeace-Radio Stuttgart: Der Dieselruß entsteht - wo ?

Günter Hubmann:
Der Dieselruß entsteht im Automotorzylinder während der Verbrennung, und wird dann durch den Auspuff wie die anderen Emissionen in die Luft getragen. Diese Partikel bilden sich beim Direkteinspritzverfahren, welches beim Dieselmotor der Fakt ist, und auch beim Direkteinspritzer Benziner, der derzeit von VW als "FFI-Motor" dargestellt wird. Also diese Probleme entstehen unter bestimmten Verbrennungsbedingungen, die bei Motoren auftreten, die diese Technik haben, ob jetzt Dieselkraftstoff eingespritzt wird oder Benzin ist da erst mal sekundär.
Das mit den Partikel beim Direkteinspritzer-Benziner kann man in mehreren Quellen nachlesen.

Hier ein sehr kritisches Kommentar dazu von der www.kein-diesel.at-Seite:

Zitat:

Betreff: Direkteinspritzung

Ich muss hier mal meinen Senf zu diesem Satz dazugeben: „VW dürfte die Anzeichen dieses Trends bereits erkannt haben, da bereits die FSI-Technologie (Direkteinspritzung bei Benzinmotoren) propagiert wird"

VW tut so, als hätten sie mit dem fsi eine Revolution eingeleitet. Der fsi ist jedoch nichts anderes als eine Kopie des Benzindirekteinspritzers von Mitsubishi – Zwar gibt es Direkteinspritzung schon länger (ich weiß jetzt nicht genau ob Junkers oder Mercedes vorher war), nämlich seit den 30er Jahren, die moderne Form, wie es sie jetzt in Zeiten elektronischen Motormanagements gibt, kommt aber definitiv von Mitsubishi. Davon abgesehen haben auch der Mitsubishi GDi oder sein Plagiat, der VW fsi, Nachteile, die an Dieselautos erinnern:

1.) Direkteinspritzer haben noch ein großes Problem: den Ruß! Ein fsi oder GDi Motor hat nach einigen zigtsd km unglaublich viel Russ im und am Zylinderkopf

2.) Der Verbrauchsvorteil des Benzindirekteinspritzers bei Teillast wird bei Volllast zunichte gemacht, er braucht sogar wegen der höheren inneren Strömungswiderstände mehr als ein normaler vergleichbarer Motor mit Saugrohreinspritzung.

Außerdem gibt es bei Benzindirekteinspritzern Probleme mit den Katalysatoren, sie benötigen nämlich Kats, die mit Luftgemischen kleiner als Lambda zurecht kommen. Nur die vertragen überhaupt keinen Schwefel. Schwefelfreies Benzin gibt es zwar bereits, doch nicht immer und überall und wenn, sind die Leute (siehe Dieselfahrer, die unsere Luft verpesten) auch nicht immer vernünftig genug es zu tanken. Fazit: Einige Kats dürften die Unvernunft der Leute nicht überstehen.
Dr. Fritz Indra, übrigens ein Wiener (Karrierestationen: BMW, Audi, jetzt: auf der ganzen Welt bekannt als Leiter der Vorausentwicklung der General Motors Powertrain Organisation, früher auch Buchautor und Chefkorrespondent der Zeitschrift "auto motor und sport"), sagte ganz klar, dass die Ventilverstellung bei Motoren (wie das z.B.. bei Hondas Vtec geschieht) ganz klar besser ist als Benzindirekteinspritzung, und dass Benzindirekteinspritzung nur dann was bringt, wenn eben bessere kats zur Verfügung stehen. (Citröen hat übrigens ganz leise den HPI wieder aus dem Verkaufsprogramm genommne, weil der keine EU4 schafft!)

Alles in allem sind VWs fsi-Motoren nicht viel besser als tdis, fast so lahm bei höheren Drehzahlen (Leistung=DrehzahlxDrehmoment, das maximale Drehmoment des tdis liegt viel zu weit unten, deshalb hat er auch keine Chance gegen richtiges Schalten beim Benziner) UND: auch Benzindirekteinspritzer belasten die Umwelt viel zu sehr (im Vergleich zu anderen Benzinern)

Benzindirekteinspritzung ist also nicht unbedingt der Weisheit letzter Schluss, sogar stinknormale Ottomotoren sind sauberer, besser als Diesel ist ein fsi natürlich trotzdem, denn auch wenn mit der Zeit die Partikelfilter mehr werden, Dreck der entsteht verlangt immer nach einer Entsorgung.

Gruß, andy
Inwiefern jetzt einzelne Behauptungen stimmen (außer den Partikelauftreten), kann ich nicht beurteilen ... bin kein Motorenhersteller ;)

maXTC 16.01.2004 01:12

Zitat:

Original geschrieben von ruffy_mike
Der Verbrauchsvorteil des Benzindirekteinspritzers bei Teillast wird bei Volllast zunichte gemacht, er braucht sogar wegen der höheren inneren Strömungswiderstände mehr als ein normaler vergleichbarer Motor mit Saugrohreinspritzung.
das habe ich auch schon oft gelesen.

wenn man ganz brav fährt geht es noch, sobald leistung abverlangt wird, steigt der verbrauch.

sogar der lupo fsi hat um bis zu 3(!) liter mehr verbaucht, wenn ein bisschen gas gegeben wurde...


FSI hin oder her... hubraum kann durch nichts ersetzt werden :D

The_Lord_of_Midnight 16.01.2004 07:32

naja, daß der verbrauch beim benziner exorbitant ansteigt, wenn man leistung abverlangt, ist an sich nichts neues. und ob der benziner bei vollgas 30 oder 32 liter durch die düsen schickt, ist auch schon egal. das macht ja den großen vorteil der modernen diesel-motoren aus, weil das bei denen nicht so ist.

trotzdem ist es so, daß auch der benziner in der praxis deutlich von der direkteinspritzung profitiert, sowohl beim verbrauch als auch bei der leistung.

und wegen schwefelfreiem treibstoff: den haben wir ja jetzt mittlerweile praktisch in ganz mitteleuropa zur verfügung. soweit ich informiert bin, soll es z.b. in österreich fast nur noch schwefelfreien treibstoff geben, im osten österreichs wird sogar ausschließlich nur noch schwefelfreier treibstoff geliefert, weil dort nur die ömv raffiniert und liefert.

ja, schaut so aus, als ob die wichtigste herausforderung der nächsten jahre jetzt motoren und katalysatoren sind, welche die wesentlichen verbessserungen beim treibstoff auch umsetzen können.

zu www.kein-diesel.at :
gegenüber dieser site bin ich sehr kritisch, weil das dürften irgendwelche extremisten sein. welche lösung bieten die schon an ? zurück zum benzinmotor, so wie er vor 10 jahren war ? das ist alles ? aber grundsätzlich finde ich es positiv, wenn man größtmögliche anstrengungen unternimmt, um möglichst effektive abgasreinigung verpflichtend zu machen. daher brauchen wir möglichst viele leute, die möglichst umfassend und vor allem RICHTIG informieren. was wir nicht brauchen ist einseitige information von leuten, die ein ganz bestimmtes ziel verfolgen. die immer und überall vokommenden lobbies sind ein perfektes beispiel dafür, daß man auch gegenüber kritikern sehr kritisch sein sollte !

renew 16.01.2004 09:58

Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight

trotzdem ist es so, daß auch der benziner in der praxis deutlich von der direkteinspritzung profitiert, sowohl beim verbrauch als auch bei der leistung.

inwiefern bei der Leistung?
Hast du zufällig ein Leistungsdiagramm eines Direkteinspritzer Benziner - weil ich hab von denen noch nie eines gesehen. (falls du es in einem Prospekt hast, vielleicht könntest es mir ja einscannen ;))

ruffy_mike 16.01.2004 12:12

@kein-diesel.at:

Da hast du sicher recht, die Seite ist - no na - ziemlich voreingenommen und geschlossen (fanatisch?) gegen den Diesel. Ist halt' leider immer so; wenn ich in einem VW-Forum irgendetwas gegen VW sage, wird mich auch der Großteil steinigen.

Man muss den Leuten aber zu gute halten, dass nur durch solche Seiten bzw. solche Aktionen die Öffentlichkeit hellhörig wird. Wenn es nach den Autokonzernen ginge, würde wohl kaum ein Hersteller freiwillig Filter, Kat & Co einbauen...

http://www.greenpeace.org/multimedia...ce_image_47914

:D

The_Lord_of_Midnight 08.02.2004 15:08

so, der thread ist zwar schon etwas abgelegen, aber weils grade so gut dazu passt.

also, ich war unlängst auf dienstreise in deutschland. da habe ich mit einem kollegen über seinen neuen firmenwagen diskutiert. ein toyota-fan. nur interessanterweise hat er sich einen passat genommen.

da habe ich ihn natürlich gleich gefragt, warum er sich keinen toyota avensis genommen hat, wenn er doch nicht so viel von vw hält.
antwort: der toyota ist wesentlich teurer.

ich natürlich gleich weitergfragt: wie das ?
antwort:
das problem ist der extrem hohe wertverlust bei den toyotas.
außerdem ist der verbrauch höher als beim vw.

wenn das manche leute jetzt nicht ganz verstehen, zur erklärung:
firmenwagen werden in der regel von einer leasingfirma vollfinanziert. das ist nicht so wie bei privaten, wo nur der einkauf und die vollkasko bezahlt wird.
daher müssen die leasingfirmen ALLE kosten berücksichtigen.
einkauf, verkauf (wertverlust), reparatur und wartungskosten, verbrauch etc.

jaja, ich weiß. alles blödsinn. ich halte dagegen: eine große leasingfirma, die viele tausend, vielleicht sogar zehn oder hunderttausend autos verwaltet, die wird schon besser wissen als wir, was so ein ding kostet und wieviel es bringt, wenn man es wieder verkaufen muss.

jaja, zweiter einwand: die deutschen sind sowieso alles fanatiker und patrioten. stimmt auch nicht. das ist ein holländer der nach deutschland gezogen ist, weil er dort seine freundin kennengelernt hat. und nein, die holländer sind eigentlich nicht unbedingt die freunde der deutschen. jeder der die diversen geschichten kennt weiß, was ich meine.

Dr. Acula 08.02.2004 15:35

@lom

am freitag zufällig "radio NÖ" gehört?

gute diskussion um den Diesel.
ab 2008 solls keine Dieselmotoren mehr geben,weil einfach nicht umwältverträglich.
weiters wird vielleicht ab 2005 der Dieselpreis mind. so teuer wie Benzin.

Und Lkw bekommen einen anderen Preis.

ruffy_mike 08.02.2004 16:25

Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight
wenn das manche leute jetzt nicht ganz verstehen, zur erklärung:
firmenwagen werden in der regel von einer leasingfirma vollfinanziert. das ist nicht so wie bei privaten, wo nur der einkauf und die vollkasko bezahlt wird.
daher müssen die leasingfirmen ALLE kosten berücksichtigen.
einkauf, verkauf (wertverlust), reparatur und wartungskosten, verbrauch etc.

Diese Entscheidung hängt aber sehr von der Firma, deren Einstellung, deren Nutzen etc. ab. Ich hingegen habe unlängst erst von einem Bekannten gehört, dass die Firma, in der er beschäftigt ist, von VW umsteigt auf Seat, weil VW - vor allem in der Reparatur - zu teuer gekommen ist.

Jetzt kenne ich weder die Kosten von VW, noch von Seat, möchte damit nur sagen, dass da jede Firma anders denkt.

Manche Firmen haben aus Prestigegründen nur BMW oder Mercedes. Oft kommt es auch vor, dass einfach auch Gegengeschäfte abgeschlossen werden, liefert eine Firma zB Teile an Autohersteller X, bekommt er die Autos günstiger, oder er ist der Steuerberater von Firma Y und bekommt deshalb...

Übrigens, seit wann muss ein Privater nicht alle Kosten - inklusive Wiederverkaufswert - berücksichtigen?

The_Lord_of_Midnight 08.02.2004 19:53

Zitat:

Original geschrieben von ruffy_mike
Diese Entscheidung hängt aber sehr von der Firma, deren Einstellung, deren Nutzen etc. ab. Ich hingegen habe unlängst erst von einem Bekannten gehört, dass die Firma, in der er beschäftigt ist, von VW umsteigt auf Seat, weil VW - vor allem in der Reparatur - zu teuer gekommen ist.

Jetzt kenne ich weder die Kosten von VW, noch von Seat, möchte damit nur sagen, dass da jede Firma anders denkt.

Manche Firmen haben aus Prestigegründen nur BMW oder Mercedes. Oft kommt es auch vor, dass einfach auch Gegengeschäfte abgeschlossen werden, liefert eine Firma zB Teile an Autohersteller X, bekommt er die Autos günstiger, oder er ist der Steuerberater von Firma Y und bekommt deshalb...

ja, mag schon sein. nur wenn ich mir das auto frei aussuchen kann, aber das angebot der leasing-firma für den toyota avensis deutlich teurer als für den vw passat ist, sagt das schon was aus, oder nicht ?

Zitat:

Original geschrieben von ruffy_mike

Übrigens, seit wann muss ein Privater nicht alle Kosten - inklusive Wiederverkaufswert - berücksichtigen?

RICHTIG ! Der Kandidat hat 100 Punkte ;) Genau darauf wollte ich hinaus, was aber weiter oben bestritten wurde.

The_Lord_of_Midnight 08.02.2004 19:58

Zitat:

Original geschrieben von Herr Karl
@lom

am freitag zufällig "radio NÖ" gehört?

gute diskussion um den Diesel.
ab 2008 solls keine Dieselmotoren mehr geben,weil einfach nicht umwältverträglich.
weiters wird vielleicht ab 2005 der Dieselpreis mind. so teuer wie Benzin.

Und Lkw bekommen einen anderen Preis.

du meinst wahrscheinlich die voraussichtlich ab 2008 geltende ULEV (ulta low emmission vehicle) norm ? wenn ja, mag schon sein daß es wesentlich weniger diesel gibt. aber ein hersteller wie vw mit einem dieselmotor wie dem pumpe düse tdi, der allen anderen in punkto umweltverträglichkeit weit voraus ist, hat dabei die besten chancen für die zukunft. zumindest bessere als alle anderen.

immerhin haben die bereits seit 1999 mit dem ersten tdi die erst nächstes jahr geltende euro 4 norm erfüllt.

wenn sich der dieselpreis an den preis von benzin angleicht ist das auch keine affäre. der anteil der dieselautos wird vielleicht stark zurückgehen. aber bei den vielfahrern zahlt es sich nach wie vor aus.

hometown 08.02.2004 21:00

na ja
 
nen Golf oder gleich besser nen benz..

;)

The_Lord_of_Midnight 08.02.2004 21:11

naja, ein benz kostet doch schon 40.000 euro aufwärts. dann muss es unbedingt ein allrad sein, damit du keine heckschleuder hast. ein kombi sowieso, denn ein stufenheck ist extrem unpraktisch. das ist nicht mehr so einfach, sowas geht ordentlich ins geld.

Dr. Duke 08.02.2004 21:27

@LOM

Mir persönlich ist eine "Heckschleuder" auf jeden Fall lieber als ein Frontkratzer. Ich würde deswegen aber nicht versuchen jedem anderen eine "Heckschleuder" aufzuschwatzen. Jedem das seine. Der eine kann besser mit nem Frontkratzer und der andere mit ner Heckschleuder fahren, was auch immer jeder für sich selbst für eine Begründung hat. Es ist schon ziemlich voreingenommen eine "Heckschleuder" allgemein zu verteufeln nur weil man selber nicht so richtig damit zurecht kommt. Fahre seit 26 Jahren Heckantrieb und nebenbei (Zweitauto) seit 20 Jahren Frontantrieb.

The_Lord_of_Midnight 08.02.2004 21:49

schau, soll sich jeder kaufen, was er will.

ich bleibe dabei, daß der heckantreib ein seit jahrzehnten veraltetes konzept ist. warum haben praktisch alle auf frontantrieb umgestellt ? ganz einfach, weil der frontantrieb SICHERER ist. das habe ich schon damals in der fahrschule gelernt. der öamtc sagt das auch.

aber ist ja alles ein bledsinn, gell ;)

ruffy_mike 08.02.2004 22:42

Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight
schau, soll sich jeder kaufen, was er will.

ich bleibe dabei, daß der heckantreib ein seit jahrzehnten veraltetes konzept ist. warum haben praktisch alle auf frontantrieb umgestellt ? ganz einfach, weil der frontantrieb SICHERER ist. das habe ich schon damals in der fahrschule gelernt. der öamtc sagt das auch.

aber ist ja alles ein bledsinn, gell ;)

Nö, viele haben umgestellt, weil's einfach billiger ist (siehe meine geliebte Alfa Romeo-Schmiede :heul: ).

Dr. Duke 08.02.2004 22:52

Zitat:

von LOM. aber ist ja alles ein bledsinn, gell
Ja, genau so ist es. Das ist absoluter Bledsinn.

Weil all diese "Experten" diese Meinung haben, soll es auch so sein? Vielleicht fahren bald alle auch im Motorsport nen Frontantrieb, weil er ja soo sicher ist und weils der ÖAMTC sagt. Da kann ja gar nichts mehr passieren. Wenn ich mir auch so manche "Fahrschullehrer" ansehe, zweifle ich auch an ihrem Fahrkönnen. Die Fahrschullehrer der älteren Generation konnten noch wirklich Autofahren, aber das was man jetzt von einigen jüngeren lernt ist nichts anderes als ein Fahrlehrgang zum Einkaufen Fahren zum nächsten Supermarkt. Da reicht sicher ein Fronttriebler. Mercedes und BMW sind ja auch um soo viele Jahre hinten nach, nur weil diese großteils Heckantrieb haben. Das ist doch alles Schwachsinn...... :lol: Hat wohl keinen Sinn darüber zu Diskutieren.

frazzz 08.02.2004 22:53

Zitat:

Original geschrieben von ruffy_mike
Nö, viele haben umgestellt, weil's einfach billiger ist (siehe meine geliebte Alfa Romeo-Schmiede :heul: ).

gutes argument :D

fwd is aber für den superdau sicherer.

4wd bis etwa 90ps noch sicherer :lol:

The_Lord_of_Midnight 09.02.2004 01:48

Zitat:

Original geschrieben von ruffy_mike
Nö, viele haben umgestellt, weil's einfach billiger ist (siehe meine geliebte Alfa Romeo-Schmiede :heul: ).
billiger ist ja nicht wirklich ein nachteil, oder ;)

und wenns geld eh wurscht ist, was bei bmw und mercedes-käufern mit sicherheit der fall ist, warum dann nicht gleich allrad ? ums gleiche geld wie sowas krieg ich einen audi quattro. da muss man ja nicht mehr lang überlegen, was da gscheiter ist, oder ?

ok, die fanatiker wirst mit solchen argumenten nie überzeugen, aber wer logisch denkt, lässt sich das sicher durch den kopf gehen.

The_Lord_of_Midnight 09.02.2004 01:50

Zitat:

Original geschrieben von Dr. Duke
Das ist doch alles Schwachsinn...... :lol: Hat wohl keinen Sinn darüber zu Diskutieren.
richtig. lassen wirs, es hat keinen sinn. wenn jemand mit killerargumenten kommt, braucht man nicht mehr zu diskutieren, dann ist jegliche mühe vergebens.

fribi 09.02.2004 17:59

er kann's nicht lassen :


http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,283740,00.html

ruffy_mike 09.02.2004 18:28

Sehr interessant zu lesen!

Bin gespannt, was sich die Auto-Lobby noch alles einfallen lässt bezüglich NOx-Filter...

Dem Schlussgedanken schließe ich mich an, bei Geländewagen und großen Reiselimousinen mag Diesel vielleicht sinn machen, für das Gros der PKW allerdings nicht. So hätte es eigentlich schon immer sein sollen, aber naja ... im Nachhinein macht's eh' keinen Sinn darüber zu diskutieren.

The_Lord_of_Midnight 09.02.2004 19:08

Zitat:

Original geschrieben von fribi
er kann's nicht lassen :


http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,283740,00.html

also wenn ich jetzt nicht irgendwas völlig falsch verstanden habe, dann ist das der größte schwachsinn, den ich seit langer zeit gelesen habe:
---------------------------------------
Darüber hinaus werden bei der Verbrennung von Benzin rund zwölf Prozent weniger vom Treibhausgas Kohlendioxid ausgestoßen. Was die Klimabelastung betrifft, schätzen Motorenentwickler, könnten Diesel und Benziner also in wenigen Jahren gleichziehen.
---------------------------------------

also meines wissens ist der dieselmotor GERADE beim co2 weit überlegen. jeder der das nicht glaubt, kann das mit einfachsten mitteln selbst überprüfen. denn bei allen neuwagen müssen die co2-werte dazugeschrieben werden. bei benzinern können sind diese werte DEUTLICH höher als bei den diesel-autos. denn der co2-ausstoss ist direkt proportional zum verbrauch. und da haben die diesel-autos einen riesengroßen vorsprung. je höher das fahzeuggewicht wird, desto größer wird dieser vorsprung.

und wenns wirklich soweit kommt, daß ab 2010 der dieselmotor im standard-pkw keinen sinn mehr macht, weil die benziner dann ebenso sparsam sind, was kratzt uns das dann noch ?

ruffy_mike 09.02.2004 20:09

Zitat:

Original geschrieben von The_Lord_of_Midnight
also wenn ich jetzt nicht irgendwas völlig falsch verstanden habe, dann ist das der größte schwachsinn, den ich seit langer zeit gelesen habe:
Anscheinend hast du die Artikel, die ich schon öfters gebracht habe, nicht gelesen. Hier nochmal zum nachholen:

Zitat:

Diesel - das vorgetäuschte Verbrauchswunder

Für den Diesel wird gerne mit dem geringeren Verbrauch geworben. Tatsächlich liegt die Literzahl auf 100 Kilometer gewöhnlich niedriger als bei einem durchschnittlichen Benziner. Aber bei genauem Hinsehen schrumpft dieser Vorteil immer weiter zusammen, wenn man

* moderne Diesel-Direkteinspritzer nicht mit alten Benziner-Modellen, sondern mit ebenso modernen Benzinern vergleicht
* die ökologische Wirkung beachtet - denn Liter ist nicht gleich Liter!

Zunächst zur ökologischen Wirkung: Der Verbrauchsvorteil des Diesel in der Größenordnung von 15 bis 20% aufgrund des höheren motorischen Wirkungsgrades relativiert sich erheblich, wenn nicht auf die Literzahl, sondern auf die klimarelevante Menge Kohlendioxid im Abgas geachtet wird. Ein Liter Benzin verbrennt mit Luft zu 2, 32 kg Kohlendioxid (CO2), ein Liter Diesel jedoch -aufgrund der höheren Dichte und des höheren Kohlenstoffgehalts - zu 2, 63 kg CO2. Damit wird pro Liter Diesel 13,4% mehr CO2 ausgestoßen. (Ein Dieselverbrauch von zum Beispiel 5 Litern entspricht vom CO2-Ausstoß her also einem Benzinverbrauch von über 5,6 Litern.) Der CO2- Vorteil von Diesel gegenüber Benzin liegt damit nur noch in der Größenordnung von 2 bis 7%. Das Umweltbundesamt schätzt den Verbrauchsvorteil in Energieeinheiten des Diesel gegenüber Benzin auf ca. 5% ein.
Nachzulesen hier: http://archiv.greenpeace.de/GP_DOK_3...GR/C09HI33.HTM

Bzw. auch:

http://www.upi-institut.de/dieselmo.htm

fribi 09.02.2004 20:15

richtig lesen wär angesagt:

in dem artikel ist von stickoxiden die rede

co2 = kohlendioxid (treibhausgas) - diesel ca. 12% weniger als benziner

noX = stickoxid - diesel wesentlich mehr als benziner

+ russpartikel, die beim benziner kaum vorkommen

auch interessant (auch lauter schwachsinnige):

http://www.umwelt-schweiz.ch/buwal/d.../unterseite11/


gilt natürlich nicht für vw-pumpe-düse-motore :engel: :engel: :engel: :engel:

maXTC 09.02.2004 20:27

endlich haben es die kunden begriffen und kaufen die stark überteuerten autos nicht mehr...

http://orf.at/040209-70674/index.html

hochmut kommt vor dem fall... vielleicht wird aus dem golf ja irgendwann wieder einmal ein volkswagen... ;)

maXTC 09.02.2004 20:31

ein technisches highlight des 5er golfs... ;)

http://oesterreich.orf.at/oesterreic...l=10&id=305407

The_Lord_of_Midnight 09.02.2004 20:31

Zitat:

Original geschrieben von fribi
richtig lesen wär angesagt:

in dem artikel ist von stickoxiden die rede

co2 = kohlendioxid (treibhausgas) - diesel ca. 12% weniger als benziner

entschuldigung, das war ein cut and paste. liest du bitte mein posting nochmals.

fribi 09.02.2004 20:45

hast recht, zahlst an liter.

die haben sich wohl ein bisserle vertan und soll wohl umgekehrt heißen.

Stona 09.02.2004 21:14

Zitat:

Original geschrieben von maXTC
ein technisches highlight des 5er golfs... ;)

http://oesterreich.orf.at/oesterreic...l=10&id=305407

aber dafür kann er gerade aus fahren :D

maXTC 09.02.2004 21:15

mir gefällt der golf schon, ich bin auch ein VW fan... aber die preispolitik von volkswagen/audi/seat/schkodr hat sich zu sehr an bentley, bugatti und lamborghini orientiert :D

jayjay 10.02.2004 00:32

Zitat:

Original geschrieben von maXTC
mir gefällt der golf schon, ich bin auch ein VW fan... aber die preispolitik von volkswagen/audi/seat/schkodr hat sich zu sehr an bentley, bugatti und lamborghini orientiert :D
kann dir da nur zustimmen. beim neuen golf haben sie sich preispolitisch ausgesponnen!

wer kauft das? hab ich den vw händler auch gefragt ...

ruffy_mike 10.02.2004 01:16

Zitat:

Original geschrieben von Stona
aber dafür kann er gerade aus fahren :D
Und hat sogar ein Lenkrad serienmäßig! Wer weiß, ob das beim Golf VI noch der Fall sein wird...

Naja, also momentan muss man schon wirklich SEHR VW-verliebt sein, um sich einen Golf zu kaufen. VW verliert anscheinend sein ganzes Polo/Golf-Klientel an Peugeot. Kann ich eigentlich nur gut nachvollziehen, vom Design her pfiffiger und der Preis stimmt auch.

IT_Micha 10.02.2004 03:07

von jayjay: wer kauft das? hab ich den vw händler auch gefragt ...

offensichtlich niemand mehr :D

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,285643,00.html

Wo es derzeit bei VW lang geht zeigen die tschechischen Brüder:

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,284711,00.html

Ich fahre derzeit einen Volvo V40 T4 mit 200 PS, Erfahrungsbericht der sich ca. mit meinen Eindrücken deckt hier:

http://www.querlenker.de/erfahrungsbericht.htm

Reperaturen und Mängel bei bisher gefahrenen 80.000 km > nichts ausser regelmässigem Service

Als Zweitwagen haben wir noch einen Ford Fiesta mit 75 PS
Mängelliste erspare ich mir hier lieber :(

Ich überlege mir als Zweitwagen derzeit einen Seat (Ibiza oder Leon) Cupra zu kaufen. Auch Skoda käme in Frage, hier fehlen mir aber derzeit ein bisschen die leistungstarken Modelle.

Renault hatten wir in der Firma, Laguna und Espace Van. Ansich schöne Autos aber beide sehr oft defekt. (Laguna Motorschaden bei 45.000 km)

Jetzt gibts Opel, Astra 2,2l Diesel. Auch nicht besonders zuverlässig bis dato (Turbo bei 20.000km defekt usw.).

Ich fahre beruflich auch einiges und habe schon einige Marken hinter mir und bin mit dem Volvo bis jetzt am zufriedesten.
Da ich in D wohne kann ich dem Elch auch richtig die Sporen geben :)

So jetzt habe ich auch mein Scherflein zu diesem sehr interessanten Thread beigesteuert. ;)

TeeKiller 10.02.2004 09:52

@IT_Micha: Der hier ist Dir zu schwach? Fabia mit 131PS PD TDI - und schaut dazu noch verdammt gut aus. Ok, ich bin Skoda-Fan...

ruffy_mike 10.02.2004 11:06

Von den Leuten, die im Freundeskreis einen Skoda fahren, habe ich bis dato noch nichts Schlechtes gehört. Was wohl nicht so toll sein wird ist der Wiederverkaufswert, aber Leute, die ihr Auto alle 2, 3 Jahre wechseln, sind wohl eh' nicht die Zielgruppe von Skoda :)

IT_Micha 10.02.2004 13:47

@Teekiller

das ich Skoda im Moment auch gut finde habe ich ja schon gesagt.
Ohne mich an der ausufernden Benzin-Diesel Diskussion beteiligen zu wollen kommt ein Diesel für mich nicht in Frage.
131 PS sind gerade noch akzeptabel, 150-160 wären optimal.

Aber schön isser der Fabia RS :D

frazzz 10.02.2004 13:58

Zitat:

Original geschrieben von maXTC
ein technisches highlight des 5er golfs... ;)

http://oesterreich.orf.at/oesterreic...l=10&id=305407


ja und, das is beim 3er selbst beim diesel auch serienmässig :motz:


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