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Tipps & Tricks
Veröffentlicht am 03.07.2004 08:30:14
Eine Option die sich in eigentlich jedem BIOS zu Mainboards halbwegs neuerem Datums befindet, ist „Spread Spectrum Modulation“ oder manchmal auch einfach nur Spread Spectrum bezeichnet. Was es damit auf sich hat lesen Sie hier. In Handbüchern findet man in den meisten Fällen nur welche Werte hier eingestellt werden können, jedoch keine Erklärung dazu, wofür das ganze eigentlich da ist. Die im PC befindliche Hardware erzeugt elektromagnetische Emissionen, die sich aus den für den Betrieb notwendigen, bzw. im Betrieb entstehenden, Frequenzen im MHz und GHz Bereich zusammensetzt. Über elektromagnetische Strahlung wird viel diskutiert, vor allem im Bezug auf die (negativen) Auswirkungen auf den Menschen. Aus diesem Grund gibt es Normen in denen festgelegt ist, wie viel maximal emittiert werden darf. Einen Teil dieser Strahlung schirmt das Gehäuse ab, jedoch entspricht dies nur dann den Normen, wenn es geschlossen ist und sich keine Fenster in der Seitenwand befinden.
Oben genannten Normen muss auch die Hardware entsprechen und so liefern manche Hersteller ihre Mainboards mit aktivierter Spread Spectrum Modulation aus um diese auch einhalten zu können.
Um nun eine geringe Emission zu erzeugen, werden bei dieser Funktion die Signale so moduliert, dass weniger Spitzen und damit flachere Kurven entstehen. Dies wird dadurch erreicht, dass die Frequenz leicht variiert wird, damit das Signal nicht ständig ein und die selbe Frequenz benützt, sondern nur kurz auf diesem Frequenzbereich bleibt. Dadurch weitet sich das Spektrum der emittierten Frequenzen ohne dass jedoch eine Frequenz zu stark wird.
Im BIOS findet man bei fast allen Boards entweder nur Enable/Disable oder Werte zwischen 0.25 und 1% zu Auswahl. Je größer der Wert, umso größer die Reduktion der elektromagnetischen Emissionen.
In den meisten Fällen sollte es damit keine Probleme geben. Trotz allem ist es jedoch ein Eingriff in die Signalqualität und kann daher zu Instabilitäten oder Problemen mit Zeitkritischen Geräten führen. Falls man vor hat zu übertakten sollte man diese Option ebenfalls deaktivieren, da hier schon geringste Veränderungen sich negativ auf das Ergebnis und die Stabilität auswirken.
Auf einigen Mainboards findet man auch noch eine Option die „Smart Clock“ oder „Stop Unused PCI Clock“ oder ähnlich heißt. Hier werden AGP-, PCI- und Speichertakt einfach gestoppt, wenn sie nicht benötigt werden. Auf diese Weise erreicht man ebenfalls eine Reduktion der Emissionen, ohne jedoch in die Signale einzugreifen und damit die Stabilität des Systems zu gefährden. Jedoch ist dieses System nicht so effektiv wie die Frequenzmodulation und die Effizienz hängt auch davon ab wie viele Steckplätze frei und unbenutzt sind.
karner
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Kommentar
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maxb Beiträge: 5077 Registriert: 2001-08-06 |
#167 Veröffentlicht am: 03.07.2004 16:50:15
Ich denke, der Artikel stand schon mal im print WCM? Egal, ich halte von dieser Sache nicht viel, da die Emission ja leistungsmäßig betrachtet dadurch nicht verringert wird, sondern nur die Spitzen im Leistungsdichtespektrum über einen breiteren Frequenzbereich "verschmiert" werden. Das bringt -> a) für die Auswirkungen auf Menschen überhaupt keine Veränderung b) für "rauschlimitierte" Empfangstechnicken wie sie bei WLAN, WiFi oder UMTS eingesetzt werden sogar eine Verschlechterung, da diese mehr senstiv auf breitbandige als auf schmalbandige Störer reagieren. Zusammengefasst, ein Humbug, den man sich sparen kann, außer man hat Streifen im Fernsehbild |

































