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Lokales
Veröffentlicht am 16.11.2004 08:36:02
Sammler, die ihre Gaming-Schätze in den eigenen vier Wänden mit großer Sorgfalt hüten und pflegen, gibt es ja einige. Ein öffentliches zur Schau stellen alter Konsolen, Spiele und Gimmicks gab es bis jetzt höchstens auf vereinzelten Veranstaltungen. Am 1. November hat nun in der Electric Avenue des Wiener Museumsquartier endlich ein Shop eröffnet, der nostalgische Gefühle bedient und sich mit großer Hingabe der "electronic game culture" widmet. Die Eröffnungsfeier des Subotron Shop, am 5. November, wies dann den Weg, der zukünftig eingeschlagen wird. Inhaber und Organisator Jogi Neufeld, ein Urgestein der Wiener DJ-Szene (Flex, WUK, etc.), lud zu einer Vortragsreihe, die sich dem Thema "Why We Play" widmete. Die geladenen Gäste referierten über ihren speziellen Zugang zu digitalen Spielen anhand eines ausgewählten Titels, der während der Präsentation via Beamer auf eine große Leinwand projektiert wurde. Punkt 1700h startete der Event mit einem Beitrag von Andranik Ghalustians, einem leidenschaftlichen Automatensammler, und Alexander Ziegelmaier, der schon 2001 bei [d]visions Ausstellung "electronic kindergarten" mitwirkte. Die beiden stellten den Arcade-Shooter DonPachi (Cave/Atlus), sowie eine Auswahl von Shootern für die Sega Dreamcast vor. Anschließend referierte der Künstler Georg Lauteren über die Besonderheiten von Shenmue, Robert Glasshüttner von FM4 klärte danach über seine Faszination von Banjo Kazooie auf. ORF Kollege Hans Wu informierte ausführlich über die spannenden Aspekte von MMORPGs am Beispiel von "World of Warcraft". Der Tausch von Items über ebay und die ökonomischen Systeme unter der Oberfläche des Spiels waren die Hauptpunkte seines Vortrags. Anschließend präsentierte Margarete Jahrmann von der Künstlergruppe Konsum ihre selbstentwickelte UT Modifikation "Nybble Engine", zu der sie dann Parallelen zu dem PS2 Spiel "Rez" zog. Den Schlusspunkt setze Benjamin Sterbenz von the gap. Anhand des Indie Games "Bridge Construction Set" zeigte er verschiedenen Facetten der Spielkultur auf und bot ernüchternde Einblicke zu dem Status Quo des Spielejournalismus.
Gleich im Anschluss an die Vorträge startete dann die Live Performance des Hot Gameboy Music Clubs, der mittels Konsole abgefahrene Beats auf die Anwesenden losließ und so manches Bein zum Wippen brachte. Der Rest des Abends, musikalisch untermalt von einem Set von DJ Glow, stand dann im Zeichen von entspanntem Kennenlernen, Plaudern und gegenseitigen Gedankenaustausch.
Bestärkt durch den Erfolg dieses Events plant Jogi Neufeld für das Jahr 2005 themenspezifische Vortragsabende in regelmäßigen Abständen, die durchaus auch tiefergreifende Aspekte, wie etwa Spieltheorie, aufgreifen werden. Der Shop kann online übrigens unter http://shop.subotron.com erreicht werden, wer vorort vorbeischauen und alte Konsolen Probespielen will, darf das Dienstag bis Freitag 13-19 Uhr, Samstag und Sonntag zwischen 13 und 18 Uhr.
http://shop.subotron.com
B. Sterbenz
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Kommentar
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raydoo Beiträge: 51 Registriert: 2003-06-26 |
#579 Veröffentlicht am: 17.11.2004 11:53:27
netter shop hinschauen lohnt sich |

































