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Lokales
Veröffentlicht am 06.05.2005 06:03:03
Am 13. und 14. Mai trifft sich die Linux-Community in Kapfenberg und Graz (Fachhochschule Joanneum Alte Poststraße 149). Die Veranstaltung richtet sicher eher an Einsteiger, als an Linux-Gurus, die allerdings bei ein paar Voträgen auch sicher auf ihre Kosten kommen werden.
Wolfgang Schleicher organisiert einen eigenen Workshop mit dem Titel „Linux für Einsteiger“. Der Student der technischen Physik an der TU Graz weiß wovon er spricht, denn er hat auf allen PCs in seinem Elternhaus Linux installiert. Wie seine Familie damit lebt und welche Anwendungen in den Bereichen Audio, Video, Bildbearbeitung und Spiele bestens unter Linux laufen, erläutert Schleicher in zunächst einem Vortrag und anschließend in seinem Workshop.
Wichtige Basisinformationen liefert auch Karl Deutsch in seinem Vortrag „Die richtige Distribution“. Angesichts der großen Zahl von Linuxdistributionen kann man leicht den Überblick verlieren. In seinem Vortrag informiert Deutsch über die Besonderheiten und Stärken von SuSE, Mandriva/Mandrake, Fedora, Debian und Ubuntu. Weiters gibt der EDV-Berater und Leiter der Linux-Werkstatt Tipps zu den Fragen: Gibt es die "richtige" Distribution und wie finde ich die "richtige" Distribution?
Andreas Öffl, Mitarbeiter am Studiengang Internettechnik und -management an der FH Joanneum, vermittelt einen Einblick in die wichtigsten und nützlichsten Kommandozeilentools unter Linux. Damit will er primäer Linux-Einsteiger ansprechen, die als Privatanwender bereits ein Linux-Derivat verwenden, sich aber der Mächtigkeit und der Vorteile der Kommandozeile gegenüber einer graphischen Benutzeroberfläche (noch) nicht bewusst sind. Der programmatische Titel seines Vortrags: „Von 0 auf 60 in der Unix-Kommandozeile“.
Dass die Hardcore-Techniker in Graz nicht zu kurz kommen, dafür garantieren Insider der OS-Szene wie Ewald Pfau mit seinem Vortrag über die Programmiersprache Forth oder Clifford Wolf mit seinem Workshop über das etwas andere Programmier-Paradigma SPL und WebSPL. Peter Sabaini, Zope-Entwickler im ARC Seibersdorf, demonstriert in seinem Workshop „Zope 3 für Entwickler“ anhand eines einfachen Beispiels den Umgang mit Adaptern, Interfaces und anderen grundlegenden Zope3-Komponenten. Wie man „viele Pinguine auf einen Eisberg“ treibt, weiß Takashi Linzbichler. Sein Rezept:
Paravirtualisierung mit Xen. Das Graz-Programm im Detail: http://www.linuxtage.at/?id=2
Der Businesstag wurde in diesem Jahr quasi nach Kapfenberg „ausgelagert“. Am Freitag, den 13. Mai, referiert hier neben Vertretern von Sun und IBM auch Angelika Gößler, Sprecherin der Open Source Experts des Fachverbands Unternehmensberatung und Informationstechnologie der WKO. Sie bringt schlagkräftige Argumente für Open Source im Business-Einsatz. Das Programm von Kapfenberg im Detail: http://www.linuxwochen.at/cgi-bin/index?id=100000893
Auf breiter Front unterstützt Inode die Linuxtage in der Steiermark. „Die Grazer LinuxTage sind für uns nicht nur im Sponsoring relevant. Etliche Mitarbeiter nehmen selbst an den LinuxTagen teil, einer gehört sogar zu den Organisatoren der Veranstaltung. Ein derart großes Engagement und Interesse an der Materie unterstützen wir selbstverständlich. Letztlich kommt ein Know-how Gewinn bei unseren Mitarbeitern dem Unternehmen ja wieder zugute“, erklärt Inode CEO Michael Gredenberg.
Sämtliche Vorträge sind kostenlos, es ist keine Anmeldung notwendig.
Für Workshops wird ein Unkostenbeitrag von 3,- für einstündige bzw. 5,- für zweistündige Workshops eingehoben. Eine Anmeldung (Onlineformular in der Detailansicht des jeweiligen Workshops) ist empfehlenswert, aber nicht verpflichtend.
wan
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Kommentar
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HOK Beiträge: 21 Registriert: 2000-11-03 |
#1020 Veröffentlicht am: 09.05.2005 08:29:20
Endlich einmal Linux-Tag in den Highland-Rocks. Schonsehrfreudrauf. Greetz HOK |

































