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Veröffentlicht am 12.04.2006 18:42:25
Ein 26-jähriger australischer Student hat an seiner Universität eine Software geschrieben, die die Suche im Internet revolutionieren soll. Der weltgrößte Suchmaschinenbetreiber Google habe die Software "Orion" gekauft und den Entwickler Ori Allon gleich mit engagiert, zitierte die Finanznachrichtenagentur Bloomberg den Google-Sprecher Barry Schnitt.
Laut Medienberichten konnte Google mit der Sicherung der Rechte an der Software seine Hauptkonkurrenten Microsoft und Yahoo! ausstechen. Die Software stellt bereits in der Trefferliste direkt Informationen aus den gefundenen Seiten dar, ohne dass der Suchende die Websites selbst anklicken muss.
"Orion" soll auch Suchergebnisse darstellen, die mit den Suchworten verwandt sind. So soll die Suche nach dem Begriff "Amerikanische Revolution" auch Websites auflisten, in denen "George Washington" oder "Unabhängigkeitserklärung" vorkommt, schreibt Bloomberg.
Allon habe die Software als Doktorand innerhalb von nur sechs Monaten geschrieben, hieß es. "Ich finde, dass die Universität von New South Wales und speziell das Institut für Computerwissenschaft der ideale Platz ist, um marktfähige Ideen umzusetzen", sagte er dem "Sydney Morning Herald".
Der von Allon entwickelte Algorithmus hat bereits dessen Leben revolutioniert: Der junge Wissenschafter sei inzwischen in die Google-Zentrale im Silicon Valley umgezogen und entwickle dort die Software weiter, hieß es.
"Wir haben keine Alternative"
Unterdessen hat Google seine Selbstzensur in China verteidigt. Bei der feierlichen Vorstellung des neuen chinesischen Namens der größten Suchmaschine der Welt sagte der Vorsitzende Eric Schmidt auf einer Pressekonferenz in Peking, für die Expansion in China habe sich das Unternehmen "der Regierung gegenüber verpflichtet, dass wir strikt den chinesischen Gesetzen folgen werden".
"Wir haben keine Alternative", sagte Schmidt. "Es war die richtige Entscheidung für Google." Google nennt sich auf Chinesisch künftig "Gu Ge", was als "Lied der reichen Ernte" übersetzt werden kann. Google hinkt mit einem Marktanteil in China von 32 Prozent hinter der chinesischen Suchmaschine Baidu her, die auf 56 Prozent kommt.
In der chinesischen Version google.cn filtert das Unternehmen eigenhändig Ergebnisse heraus, die Chinas kommunistische Regierung als politisch heikel oder als Bedrohung ihrer Ein-Parteien-Herrschaft empfindet. So tauchen Informationen über Menschenrechtsverletzungen, das Massaker vom 4. Juni 1989 oder Kritik an Chinas Herrschaft in Tibet nicht mehr auf.
(apa)Kommentar
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Schappenberg Beiträge: 860 Registriert: 2004-03-02 |
#1671 Veröffentlicht am: 13.04.2006 08:14:57
Bei Heise wars ein Israelischer Doktorant :-) |

































