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WCM » News » September 2003 » Eolas gegen Microsoft

Lokales
Eolas gegen Microsoft
Veröffentlicht am 13.09.2003 11:05:57

Microsofts Pläne nach dem Millionen schweren Urteil wegen Patentrechts-Verletzung Ende August berichteten wir über das Urteil im Rechtsstreit zwischen Microsoft und der Entwicklergruppe Eolas, die um ein Patent aus dem Jahre 1998 kämpfte. Microsoft habe ein Patent verletzt, das beschreibt, wie man mit Hilfe von Plug Ins eine auf einem Server befindliche Applikation von einem Client Rechner aus steuern kann - darunter fallen vor allem Microsofts ActiveX Objekte und Java Applets.

Nachdem der Konzern zu einer Geldstrafe von über 520 Millionen US Dollar verurteilt wurde, versuchte er zwar den Richterspruch anzufechten, scheiterte bisher aber. Microsoft selbst sieht das endgültige Urteil jedoch nicht vor Oktober oder November und versucht weiter eine Abänderung des Internet Explorer zu umgehen. Dies hätte große Auswirkungen auf das gesamte Internet, meint nicht nur Microsoft - auch das World Wide Web Consortium (W3C) macht sich Sorgen über die Folgen des Patentstreits und hatte nach dem ersten Urteil eine Vollversammlung seiner Mitglieder einberufen. Inzwischen sind einige Details aus der Diskussion um eine Lösung des Problems bekannt geworden.

Sollte Microsoft dazu verpflichtet werden, den Code des Internet Explorers so abzuändern, dass er das Patent nicht weiter verletzt, müsste eine neue Einbindung von Plug Ins in den Browser gefunden werden. Neben den weitläufigsten Plug Ins ActiveX und Java, betrifft dies auch die Einbindung von Macromedia Flash oder auch Adobes Acrobat Reader. Die einfachste Lösung für den Software Konzern und auch für die Web-Entwickler wäre eine Funktion im Internet Explorer, die vor dem Laden eines Plug Ins den Anwender zunächst auffordert das Öffnen der Applikation zu bestätigen. Hiermit würde das Patent, das eine 'automatische' Einbindung beschreibt, umgangen. Um jedoch eine solch unschöne Lösung zu vermeiden, sucht man nach weiteren Möglichkeiten in bereits vorhandenen Technologien. So können einige Anwendungen über Sprachen, wie DHTML eingebunden werden, ohne das Patent zu verletzen - eine weitere Alternative wäre die betreffende Applikation auf den Client Rechner zu laden bevor sie ausgeführt wird.

Aber jede Variante bringt viel Arbeit mit sich. Zunächst müssen alle Browser ausgetauscht werden, dann muss nahezu jede Webseite, welche die genannten Plug Ins nutzt umgeschrieben werden. Als nächstes müssen Authoring Programme zur Erstellen von Webauftritten abgeändert werden, um dem neuen Standard zu entsprechen - ein immenser Aufwand. Und Microsoft betont, dass dies keinewegs ein MS-Only Problem sei, sondern vielmehr die gesamte Internet-Community und eine ganze Industrie darunter leide. Neben dem Internet Explorer nutzen auch andere Browser, wie Mozilla oder Opera dieselben Methoden und haben ebenfalls eine Klage zu erwarten.

Das W3C bedauert die Entwicklung - hat man doch eigentlich versucht das Internet Kosten- und Patentfrei zu halten, indem man nur frei verfügbare Technologien zum Web-Standard erhob - diese Bemühungen seien nun durch ein einziges in die Jahre gekommenes Patent zunichte gemacht.

AlexG

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