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Lokales
Veröffentlicht am 19.09.2005 11:07:59
Statistiker und Telekomfirmen sind hoch interessiert an Informationen wo und wann Handys genutzt werden. Das SENSEable City Laboratory am Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat nun in einm Projekt genau dies festgehlaten und das Handytelefonierverhalten der Grazer untersucht. Zur Verfügung gestellt wurden die anonymen Daten von der Mobilkom Austria.
In dem Projekt wurden drei Arten von Tracking-Daten verwendet: die Häufigkeit von Anrufen, Ursprung und Ziel der Telefonate und eine regelmäßige Standortüberprüfung der Geräte. Diese Informationen waren die Grundlage für computergenerierte Fotos, die übereinander gelegt das Mobiltelefonverhalten der Grazer abbilden. "Es ist das erste Mal, dass es uns möglich war die Dynamik einer Stadt in Echtzeit abzubilden", sagt Projektleiter Carlo Ratti. "Es bieten sich nun neue Möglichkeiten für urbane Studien oder für die Stadtplanung. Unser System schafft ein Echtzeitabbild einer Stadt und hilft den aktuellen Zustand zu beurteilen und schnell auf Krisensituationen zu reagieren."Das gesamte Projekt ist ab 1. Oktober im Kunsthaus Graz im Rahmen der Ausstellung "M Stadt" zu sehen.
SENSEable Graz; Kunsthaus Graz
Robert Wanderer
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