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IPv6 in Österreich Veröffentlicht am: 01.08.2005 11:46:26 Die Adressen im Internet gehen langsam aus und somit wird fleißig an der Einführung eines neuen Internet-Potokolls (IPv6) gearbeitet. Die österreichische IPv6 Task Force wurde Anfang Juli des Vorjahres gegründet und meldet nun erste Ergebnisse. Das österreichische IPv6 Kolloquium besteht aus der Telekom Austria, der Regulierungsbehörde RTR, Universität Wien, Alcatel, Cisco Systems, Hewlett-Packard, IBM, Juniper Networks, Kapsch CarrierCom, Microsoft und Siemens. Die Mühlen mahlen langsam aber stetig, für September 2005 ist nun ein zweites IPv6 Kolloquium geplant, um der interessierten Öffentlichkeit die Erkenntnisse aus den bisherigen Arbeitsgruppen zu präsentieren, wie es in der Aussendung heißt. An ISPs (Internet Service Provider), werden Handlungsempfehlungen für den anstehenden Migrationsprozess gegeben. Warum ist es nötig? Das derzeit eingesetzte IPv4 bietet einen Adressraum von etwas über 4 Milliarden IP-Adressen. Dies hört sich viel an, allerdings steigt die Anzahl der Computer die ins Netz wollen stetig an, wobei in Zukunft auch Unterhaltungselektronik, Küchengeräte und sogar Autos ihre Adresse wollen, und des weiteren große Adressbereiche reserviert bzw. gar nicht genutzt werden. Firmen und Organisationen der ersten Stunde haben sich große Bereiche der IP-Adressen gekrallt, wobei sie diese nie nutzen werden. Da die USA und Europa (teilweise) dazu zählen kommt es vor allem im schnell wachsenden Asien zu Engpässen, die derzeit mit Hilfslösungen wie PAT (Port Address Translation) behoben werden. In der Praxis können nur rund 250 Millionen tatsächlich genutzt werden. Die richtige Lösung ist ein Protokoll mit einem größeren Adressbereich. Eine IPv6-Adresse ist 128 Bit lang (IPv4: 32 Bit) wodurch theoretisch 3,4 × 10 hoch 38 IPv6-Adressen vergeben werden könnten. Dies ist immens viel. Rechenbeispiele ergeben, dass Pro Quadratmillimeter Erdoberfläche nun ca. 667 Billiarden, pro Mensch 6,5*10 hoch 28 Adressen bereit stehen. IPv6-Adressen werden nicht in dezimaler (zum Beispiel 192.168.0.1), sondern in hexadezimaler Notation mit Doppelpunkten geschrieben, die die Adresse in acht Blöcke mit einer Länge von jeweils 16 Bit unterteilen. Beispiel einer IPv6-Adresse: 2005:0db7:82b3:07d3:15a9:8af8:1370:73b4 Gegenüberstellung IPv4 und IPv6 / Einige Beispiele: |
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Austria IPv6 Robert Wanderer
Gedruckt von WCM (http://www.wcm.at/contentteller.php/news_story/ipv6_in_oesterreich.html)
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