IPTV ab 2006 von Inode
Veröffentlicht am: 12.10.2005 14:45:44

Zu Fernsehen über Funk und Kabel gesellt sich 2006 auch IPTV, also Fernsehen über das Internet. Inode ist dafür startklar und wird nun in Wien und Graz erstmals mit 100 Kunden einen Testbetrieb fahren.

Angeboten werden in der Startphase zehn Fernsehprogramme und Timeshift. Dabei zeichnet Inode die Programme über 24 Stunden auf seinen Servern auf und die Kunden können die gewünschten Sendungen bis zu 24 Stunden später abrufen und anschauen.
„Timeshift ist die Killerapplikation von IPTV, die klassisches Fernsehen nicht bieten kann und die maßgeblich zum Erfolg unseres Angebotes beitragen wird. Erstmals entscheiden die Seher, wann sie welche Sendung ansehen möchten, ohne pünktlich zu Sendungsbeginn vor dem Fernsehgerät sitzen zu müssen“, erklärt Inode CEO Michael Gredenberg.

Nach dem Friendly User Betrieb, im Rahmen dessen ein Feintuning des Services auf Basis der Kundenwünsche und –erfahrungen durchgeführt wird, wird Inode IPTV 2006 österreichweit anbieten. Allerdings müssen bis dahin für IPTV noch ein paar rechtliche Fragen geklärt werden. Wenn es dann grünes Licht gibt, was zu erwarten ist, sind dann 30 bis 40 Kanäle, Timeshift für alle diese Programme, NPV (Network Personal Videorecorder) und Video on Demand geplant. Preisbrecher möchte man nicht sein, sondern fürs gleiche Geld mehr Features, eben Timeshifting bieten.

Gredenberg: „Der Preis für unser IPTV-Angebot wird herkömmlichen Angeboten Paroli bieten können. Nur, dass wir mehr Leistung zu einem vergleichbaren Preis bringen. Wir legen weiters großen Wert auf Details, wie z.B. schnelle Umschaltzeiten („Zapping“) und ein übersichtliches Userinterface.“

Kunden müssen dazu, sofern noch nicht vorhanden, auf ADSL2+ umsteigen da für hochqualitatives Fernsehen sehr hohe Bandbreiten, trotz der Komprimierungstechnologie H.264 (MPEG-4/AVC), benötigt werden.

Der Aufbau daheim ist kinderleicht, die Settopbox wird mit dem Internet verbunden und der Fernseher wiederum mit der Box. Großen wert will Inode auch auf eine besonders Benutzerfreundliche Bedienung legen.

Gredenberg: „Ich bin überzeugt, dass sich IPTV als neue Verbreitungsform von digitalem Fernsehen etablieren wird. Dementsprechend müssen die Einspeisrechte zu fairen Bedingungen verfügbar gemacht und Wettbewerbsnachteile für ISPs verhindert werden.“

Inode

Robert Wanderer


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