Ich denke es ist…
Veröffentlicht am: 16.08.2005 10:00:48

Auf der Homepage von 20Q kann man mit einer künstlichen Intelligenz spielen. Mit Hilfe von 20 Fragen soll die KI herausfinden können, an was der Spieler denkt.

Es muss sich dabei allerdings um etwas allgemein Bekanntes handeln. Der selbst erfundene Eilochbohrer kann nicht erraten werden. Die Technologie basiert auf einem neuronalen Netz aus über zehn Mio. synaptischen Verbindungen. Die erste Version des Spiels als Handheld eroberte im vergangenen Jahr den englischsprachigen Markt und wurde über die englischsprachige Homepage entwickelt, auf der das Spiel inzwischen über 20 Mio. Mal gespielt worden ist. Auch die deutsche Version, die bisher etwa 300.000 Mal online gespielt worden ist, wurde über das Internet entwickelt.

Nun wird der Spielwarenproduzent Joker AG das "intelligente Ei" 20Q auf den deutschsprachigen Markt bringen. Dieses kennt 1.115 Objekte und kann sie mit Hilfe von 164 Fragen und im Ausschlussverfahren ermitteln. Die Trefferquote, die nach Unternehmensangaben auf einem überzeugend hohen Niveau rangiert, ist abhängig von der Genauigkeiten der Antworten des Spielers. Für die Beantwortung der Fragen stehen dem Spieler "Ja", "Nein", "Manchmal" und "Unbekannt" zur Verfügung. Mit jeder Frage, die der Nutzer beantwortet, lernt das System dazu, und je mehr mit 20Q gespielt wird desto intelligenter wird es.

20Q

Robert Wanderer


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