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Eine überraschende, so genannte AON-Umfrage Veröffentlicht am: 20.01.2005 08:44:54 Wir sind 1/3 schneller (!?) Also kurz vor Weihnachten klingelte, wie so oft in letzter Zeit, das Telefon und dran war – nein nicht das Christkind, sondern ein Christkindl von der AON. Vermutlich irgendein Student, der sich ein paar Netsch in einem out-gesourctem Callcenter verdient. Ein Gespräch, welches dokumentiert werden musste. Das A steht für den Anrufer, das K für den „Kunden“. Und das war dann so: A: „Sprech’ ich mit Herrn ABC?“ K: „Ja, bitte!“ A: „Ich bin von A-Online und rufe unsere Telekomkunden wegen ihrer Interneterfahrungen an. Sie haben doch einen Internetanschluss?“ K: „Ja“ A: „Und wer ist Ihr Provider, wenn ich fragen darf?“ K: „Sie dürfen, die XYZ“ A: Da kann ich Ihnen ein Angebot machen. Unser Flash, das ist um ein Drittel schneller!“ K: „Das ist doch das Modemprodukt auf normaler Telefonleitung, oder? A: Sie haben ganz recht.“ K: „Und wie bitte, wollen Sie da gleich um ein Drittel schneller sein?“ A: „Ganz einfach. Alle Alternativen haben keine eigenen Netze, müssen unsere benutzen. Und die von denen gemieteten Leitungen sind immer überlastet, weil sie nur den allernötigsten Bedarf decken. Und – je mehr Leute gleichzeitig surfen, desto langsamer wird dann der Datentransfer pro Teilnehmer. Wir hingegen haben unser eigenes, leistungsfähiges Netz, welches – weil eben nicht überlastet – zumindest ein 30%-ige Plus bringt. Sie werden doch bei XYZ nie mehr als 30 erreichen … ?“ Also – bei XYZ stehen immer „45“ an. Und überdies hatte der „Kunde“ unmittelbar davor ein privates Gespräch mit einem kompetenten TA-Techniker. Der erzählte, dass man bereits arge Schwierigkeiten bei den Verbindungen hätte, weil extremes Sparen angesagt wäre. Das Leitungsnetz – seinerzeit von uns allen sündteuer bezahlt und nunmehr an „Private“ verscherbelt(!) - ist bereits hoffnungslos überlastet. Zu denken gibt allerdings ein eigener Test. Denn dass am 20. Dezember um 7.30 früh das Internet schon so überlastet ist – fast eine Stunde für 11 MB Download auf einer 56k-Modemverbindung – ist eher schwer vorstellbar. Fast könnte man glauben, dass hier der Netzbetreiber, weil eben „Inhaber“, für „Alternativkunden“ Bremsen anlegt. Oder es ist doch nur einer der vielen unerklärlichen, dummen Zufälle gewesen, die einem als PC-User das Leben ein wenig beschwerlich machen. Alles klar? Aon peecee |